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Schweizer Nationalmannschaft Erleichterte Nati nach erdauertem Erfolg

Die Schweizer Nati hat nach Ansicht von Coach Ottmar Hitzfeld die Zielsetzungen im Testspiel gegen Jamaika erfüllt. Torschütze Josip Drmic machte nach dem späten Treffer eine «Riesenerlösung» im gesamten Team aus.

Hitzfeld sah nach der Partie in Luzern vorwiegend positive Aspekte: «Wichtig war, dass wir kein Gegentor kassiert haben und dass sich kein Spieler gravierend verletzt hat.» Bei Admir Mehmedi (Verstauchung) und Reto Ziegler (Gelenk), die beide ausgewechselt werden mussten, handle es sich nur um kleine Blessuren.

Der Lörracher hat für das WM-Spiel gegen Honduras, das mit dem Jamaika-Match simuliert werden sollte, Erkenntnisse gezogen: «Wir mussten erst den Widerstand der Jamaikaner brechen. Sie hatten nichts zu verlieren, spielten frisch nach vorne, waren unberechenbar und auch ein wenig ungeordnet. So wird auch Honduras spielen.» Gegen ein Team, das mit 8 oder 9 Mann verteidige, müsse man Geduld haben.

Vergebene Chance gut weggesteckt

Legende: Video Drmic: Grosschance und Tor abspielen. Laufzeit 00:36 Minuten.
Aus sportlive vom 30.05.2014.

Ein «guter Test» sei es gewesen, meinte Torschütze Drmic. Der Noch-Nürnberger, der seine bisherigen 3 Nati-Treffer in nur 228 Spielminuten erzielt hat, würdigte aber auch den Gegner. «Wir versuchten unser Spiel zu machen. Aber sie machten es uns nicht einfach.»

Mitte der 2. Halbzeit hatte Drmic eine Grosschance zur Führung vergeben. «Der muss rein», gab der 21-Jährige zu. «Normalerweise trage ich solche Szenen noch mit mir rum. Die Mitspieler haben mir dann gesagt: 'Vergiss diese Szene'. Das hat geholfen.»

Schäfer über eigenen Keeper überrascht

Dass Jamaika solange das 0:0 halten konnte, war nicht zuletzt Torhüter Andre Blake zu verdanken, der mehrere starke Paraden zeigte. Der 23-Jährige, eigentlich nur Ersatzkeeper bei Philadelphia, verblüffte sogar seinen eigenen Coach: «Ich hatte gehört, dass er nicht schlecht ist», sagte Winnie Schäfer. «Aber dass er so gut ist, wusste ich nicht.»

7 Kommentare

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  • Kommentar von Rudolf Simmen, Bad Ragaz
    Lasst um Gottes Willen den Xhaka auf der Ersatzbank! Er ist ein Blender, sehr ich-bezogen, dazu ein Schauspieler. Solche Typen sind an einem Turnier absolut nicht mannschaftsdienlich. Aufgefallen ist er zudem durch ständiges Reklamieren, eine schlechte Gewohnheit!
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    1. Antwort von HansJörg Häuselmann, Thalwil
      Absolut einverstanden mit Herr Simmen! Ich kann Lucien Favre verstehen, dass er etwelche Mühe hat mit diesem Spieler. Auf der anderen Seite verstehe ich Her Hitzfeld nicht was er an diesem Xhaka in der momentanen Form gut findet.
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    2. Antwort von Mike Brunner, Lachen
      Das war ja auch nur 40% die A-Elf, 6-7 Spieler die vermutlich an der WM nicht zuerst auflaufen. Ist aber doch gut, dass es auch so ganz ordentlich funktioniert hat, auch wenn Jamaika natürlich nicht Honduras ist. Man hat gut gemerkt, wo Inler, Stocker, Drmic kamen gab es gleich ganz andere Chancen.
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    3. Antwort von Reto Walser, Hérmikon
      ......Fussballer sind generell Schauspieler !
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  • Kommentar von Pascal S., Basel
    Einfach mal auf Fussball freuen, geht das nicht? Was soll das negative gerede? Freuen Sie sich dann wenigstens, weil Sie richtig getippt haben? Kann ich nicht verstehen, wie einige immer alles mies reden müssen.. uns geht es zu gut.
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    1. Antwort von Daniel Streicher, Basel
      Freuen würde ich mich, wenn es Anlass dazu gäbe, eine optimistischere Prognose abzugeben. Es gibt nun mal nichts schönzureden. Spiele werden vorne gewonnen und dazu muss man seine zahlreichen Chancen nutzen. Die Startformation gegen Ecuador wird wohl anders aussehen, insofern lasse ich mich gerne positiv überraschen.
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  • Kommentar von Daniel Streicher, Basel
    Wichtig wäre, dass die Spieler ihre Torchancen konsequent nutzen. Dann lässt sich auch der eine oder andere Gegentreffer wegstecken. Dürfen wir uns bereits auf ein ähnlich brotloses Gekicke wie vor 4 Jahren gefasst machen? Als nach 3 Spielen gerade mal ein einziger Treffer resultierte. Ich wage mal folgende Prognose: CH : E 0:1 CH : F 0:0 CH : H 1:1 und ab geht's wieder nach Hause.
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