Hitzfeld: «Manndeckung für Messi macht keinen Sinn»

Ottmar Hitzfeld hat eine klare Vorstellung, wie die Schweiz gegen Argentinien erfolgreich sein kann. Der Lörracher zollt dem Favoriten grossen Respekt, glaubt aber an die Chance seines Teams.

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Gespräch mit Ottmar Hitzfeld

11 min, aus FIFA WM – Magazin vom 27.6.2014

Selbstredend ist Argentinien im Achtelfinal gegen die Schweiz am Dienstagabend haushoher Favorit. Das stellt auch Ottmar Hitzfeld nicht in Abrede. Gleichwohl ist für den Schweizer Coach weniger entscheidend, wie die Stärkeverhältnisse der Teams einzuschätzen sind, sondern vielmehr, mit welchen Mitteln man Argentinien bezwingen könnte.

Als Team verteidigen und Konter fahren

Allen voran gilt es, den vierfachen Torschützen Lionel Messi zu stoppen. «Einen Manndecker auf Messi anzusetzen, macht keinen Sinn», erklärt der Lörracher und schiebt mit einem Schmunzeln nach: «Sonst sieht Valon Behrami schon nach wenigen Minuten eine Karte». Messi müsse man gemeinsam im Team bremsen, ist Hitzfeld überzeugt, man müsse «ein enges Netz aufziehen». Er erinnert aber auch daran, dass Argentinien über weitere Topspieler in der Offensive verfügt.

Doch die «Albiceleste» hat auch ihre Schwächen. «Der Iran hat mit seinen Kontermöglichkeiten gezeigt, dass Argentinien durchaus verwundbar ist», so Hitzfeld. Das soll seinem Team Mut machen: «Wir haben Träume und ob diese in Erfüllung gehen, entscheiden wir selbst.»

Sendebezug: SRF zwei, FIFA WM 2014 Magazin, 27.06. 2014 22:20 Uhr.