Nati: Pont fordert klare Steigerung

Für die Schweizer Nati steht an der WM in Brasilien gegen das formstarke Frankreich am Freitag das zweite Spiel auf dem Programm. «Wir müssen uns steigern, um eine Chance auf einen Punkt zu haben», sagt Assistenztrainer Michel Pont.

Michel Pont bei der Pressekonferenz am 18. Juni.

Bildlegende: Michel Pont Das Wort des Assistenztrainers hat Gewicht. Keystone

Nach dem Sieg gegen Ecuador hat die Schweizer Nati in ihrem Resort in Porto Seguro zwei eher lockere Tage verbracht. Seit Mittwoch befindet sich die Mannschaft in der Konzentrationsphase auf die Partie vom Freitag gegen Frankreich (21:00 MEZ auf SRF zwei). Beleg für die Ernsthaftigkeit, mit der die Schweizer ihre nächste WM-Etappe angehen: Zum Medientermin nach dem Morgentraining erschien erstmals kein Spieler.

Frankreichs Maschine läuft

Auskunft vor den Medien gab Assistenztrainer Michel Pont. In seiner lebhaften und charmanten Art bezeichnete der Genfer die «Equipe tricolore» als «wunderbare Maschine, die seit der Barrage gegen die Ukraine wie geschmiert läuft.» Die Nati stehe vor einer enormen Herausforderung. «Nur mit einer Steigerung gegenüber dem Startspiel können wir gegen Frankreich bestehen», glaubt Pont.

Die letzten 30 Sekunden mit dem Siegtor gegen Ecuador seien fürs Selbstvertrauen und die emotionale Verfassung der Mannschaft enorm wichtig gewesen. Die Aufgabe werde nun aber deutlich anspruchsvoller. «Frankreich hat derzeit kaum Schwächen. Das Team ist gut organisiert, steht kompakt und macht kaum Fehler.»

Gepfiffen wird die Partie vom Niederländer Björn Kuipers, der über viel internationale Erfahrung verfügt und an der WM bereits bei England-Italien im Einsatz stand. Auch die Schweizer Nati kennt Kuipers bestens: Der 37-Jährige pfiff im letzten Oktober das letzte Spiel der Schweiz in der WM-Quali, das gegen Slowenien 1:0 gewonnen wurde.

Seferovic wieder auf der Bank?

Über die Schweizer Aufstellung wollte Pont nichts verraten. Viele Änderungen wird die Nati im Vergleich zum Startspiel nicht erfahren. Admir Mehmedi dürfte Valentin Stocker im linken offensiven Mittelfeld ablösen. Siegtorschütze Haris Seferovic wird voraussichtlich wieder mit der Joker-Rolle leben müssen – schliesslich hat Seferovic seine beiden Nati-Tore als Einwechselspieler geschossen.

Die Nati reist am Donnerstag nach dem Frühstück nach Salvador. In der Stadt an der Atlantikküste wird die Schweiz am Nachmittag dann ihr Abschlusstraining absolvieren, ehe am Freitagnachmittag brasilianischer Zeit das mit Spannung erwartete Duell gegen den Nachbarn ansteht.

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Frankreich - Honduras: Die Highlights

4:13 min, aus FIFA WM 2014 live vom 15.6.2014

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