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Schweizer Nationalmannschaft Schweiz mit Spass und Instinkt stolz machen

«Ich bin wieder bei 100 Prozent», erklärte Xherdan Shaqiri am Freitag in Porto Seguro vor der Abreise der Nati an den ersten WM-Spielort Brasilia.

Legende: Video «Xherdan Shaqiri im Interview» abspielen. Laufzeit 12:00 Minuten.
Aus FIFA WM 2014 live vom 13.06.2014.

Für die Schweizer Nationalmannschaft rückt der Start zur WM immer näher. Das Team von Ottmar Hitzfeld trainierte am Freitag letztmals in Porto Seguro, am Abend flog die Nati nach Brasilia. Dort steht am Sonntag das langersehnte Auftakt-Spiel gegen Ecuador auf dem Programm.

Einer, der ein Spiel entscheiden kann

Vor der Abreise beantwortete Xherdan Shaqiri die Fragen der Medien. Der 22-Jährige bewies viel Selbstvertrauen und schaffte es, sich auch bei persönlichen Fragen nicht in Floskeln zu verlieren. «Klar bin ich ein Spieler, der auf dem Feld entscheidende Dinge machen kann», meinte Shaqiri, «um eine WM-Partie zu gewinnen braucht es aber immer das ganze Team.»

Shaqiri fühlt sich wohl in Brasilien, auch weil sich sein Gesundheitszustand immer weiter gebessert hat. «Nun bin ich bei 100 Prozent», lässt der Baselbieter ausrichten. Die Trainings in Porto Seguro hätten ihn weiter gebracht, «hier in Brasilien klappt, was im Trainingscamp in Weggis noch nicht ideal funktioniert hatte».

Mit Spass auf den Platz

Der Star lobt die Qualität der Mannschaft, spricht von der Harmonie im Team und der idealen Mischung zwischen Routine und Jugend. Viel Spass hätten die Spieler zusammen «und Spass ist schliesslich das Wichtigste im Fussball». Deshalb klappt es bei der Nati auch auf dem Platz gut, meint Shaqiri, der die Trainingseinheiten von Porto Seguro in höchsten Tönen lobt.

Dass die Wahrheit am Sonntag gegen Ecuador nur auf dem Platz liegt, weiss auch Shaqiri. Wie er Ecuadors Verteidiger genau schwindlig spielen will, hat er sich noch nicht überlegt. «Das geschieht automatisch auf dem Platz, das ist Instinkt», sagt Shaqiri. Natürlich befasse er sich mit dem Gegner, die Konzentration aufs eigene Spiel sei aber entscheidender.

Shaqiri will die Leute stolz machen

Man merkt Shaqiri die grosse Vorfreude auf die WM an, auch die kleine Nervosität, die der Bayern-Star vor dem WM-Auftakt spürt. Vor 4 Jahren in Südafrika war er als 17-jähriges Nachwuchstalent zum Lernen aufgeboten und kam gegen Honduras zu einem Kurzeinsatz. Nun ist er Titular, Hoffnungsträger und auch Botschafter der Schweiz.

Schliesslich wird Shaqiri als einziger Schweizer Spieler von den Fans in Brasilien regelmässig erkannt. «Wir wollen unser Land so gut wie möglich repräsentieren», schliesst Shaqiri seine Ausführungen. In Basel, der Heimat, sollen die Leute stolz auf ihn sein, wenn er durch die Stadt läuft. «Das ist mein grosses Ziel.»

10 Kommentare

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  • Kommentar von M.Kaiser, Rebstein
    Ich finde diesen Shaqiri einen bescheidenen, liebenswürdigen Mann, sollte es ihm mit einer Traumleistung gelingen, zusammen mit seinen Kollegen, uns ins 8tel zu schiessen, wird der Erfolg viele Sieger haben. Alles ist möglich - Angriff ist im Fussball die beste Verteidigung ! Was Holland zeigte könnt ihr auch -viel Glück Shaq und das Beste für Dich und deine Kicker - Kollegen.
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  • Kommentar von Valentin Vieli, Wald
    Er steht medial momentan zuviel im Mittelpunkt. Seine Leistungen in der Nati waren in den letzten Monaten unterdurchschnittlich. Shaq wird sich gewaltig steigern müssen, um der Nati helfen zu können. Auch Stocker steckt z.Zt. in einem Formtief. Auch in dieser WM-Gruppe sind wir Mitläufer. Jeder Spieler muss sich gewaltig steigern, sollte wir die Gruppenphase überstehen. Dass die Schweiz das Spiel nicht bestimmen kann, wissen wir seit Jahren (warum eigentlich?). Hoffen dürfen wir, mehr nicht.
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    1. Antwort von David Khadiv, Basel
      Stocker z.Zt. in einem Formtief?!? Hast die die Rückrunde der Superleague dieses Jahr verpasst??
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    2. Antwort von noah vontobel, Rüti
      Stocker ist in der form seines Lebens.
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    3. Antwort von Silberling, Silberland
      Einfach mal so am Rande: Der Stocker mag wohl ne tolle Saison gehabt haben...in der Superleague. Das ist sicherlich gut...heisst aber wirklich so gut wie nichts. Wie gut er in Form ist werden wir verm Heute sehen, bzw. nicht sehen. Ich halte nicht viel von Ihm aber er kann mir gerne Heute das Gegenteil beweisen. Ich halte ihn für sehr überschätzt hoffe aber auch für die Nati das er wirklich was drauf hat.
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    4. Antwort von Mirco Stöpsel, Basel
      @Valentin Vietli Sie hatten vollkommen Recht! Es kam genau so, wie sie es sagten. Stocker war absolut inexistent, und Shaq blieb uns so einiges schuldig... naja, die Hoffnung stirbt zuetzt
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  • Kommentar von innocente, zürich
    Shaq ist zwar ein netter Typ, aber Interviews waren noch nie seine Stärke. er ist der Meister im Fragen nicht beantworten :) Er labert und labert einfach die klischeehaften Standartantworten und spricht sogar dann, wenn er keine Ahnung hat. Hauptsache er sagt etwas :) Aber eben, lieber schlecht im interview dafür gut auf dem Rasen als umgekehrt.
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    1. Antwort von Schmid, Luzern
      Ich bin da ganz anderer Meinung. Er scheint ehrlich, unbekümmert, hemmungslos, ähnlich wie Roger Federer. Ausserdem hatte ich nie das Gefühl, dass es klischeehafte Standartantworten sind, die er zum Besten gibt. Ich glaube eher der plappert einfach drauf los ohne lange zu überlegen, was jetzt falsch verstanden werden kann.
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    2. Antwort von Innocente, Zürich
      Klar ist er sympathisch und spricht frei von der Leber weg, aber er ist halt einwenig ungeschickt. Einerseits ähm ist das ähm wegen aso ähm ja er sagt halt ähm immer wieder ähm diese ähm wie sagt man... Ähms. Und auf die Frage worauf genau sie im letzten Training geachtet hatten, antwortet er, dass sie sich gut vorbereiten wollten. Das ist sowieso klar und keine antwort auf die Frage :)
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    3. Antwort von Valentin Vieli, Wald
      Ein Medientraining würde ihm sicher nicht schaden. Ist mir aber heute egal. Wenn er endlich wieder mal bei früher bei Basel eine Top-Leistung abrufen kann, nützt uns das mehr. In der Nation war er seit Monaten noch noch Mitläufer, ebenso sein früherer Teamkollege Stocker. Und das reicht nicht mal gegen Equador, wenn sich nicht das ganze Team gegenüber dem letzten Einsatz gegen Peru um 50% steigern kann. Die Schweiz kann etwas nicht: ein Spiel selber machen und gestalten.
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