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Achtelfinal-Feld ist komplett Europäer und Südamerikaner fast unter sich

Legende: Video Das sind die Achtelfinal-Paarungen abspielen. Laufzeit 01:39 Minuten.
Aus FIFA WM 2018 Clips vom 28.06.2018.
  • 10 europäische und 4 südamerikanische Equipen sowie Mexiko und Japan bestreiten in Russland die K.o.-Phase.
  • Die letzten Achtelfinal-Begegnungen lauten Belgien - Japan und Kolumbien - England.
  • Die K.o.-Phase beginnt am Samstag um 16:00 Uhr mit dem Knüller Frankreich - Argentinien.

Ein Tor gegen Kolumbien hat gefehlt und Senegal hätte die Ehre Afrikas gerettet. Das 1:1 wollte aber nicht fallen. Daher ist in der K.o.-Phase der WM erstmals seit 1982 kein afrikanisches Team mehr dabei.

Keine erneute Asien-Schmach

Immerhin ist Asien dank Japan im Gegensatz zu 2010 wieder mit einer Mannschaft vertreten. Und Mexiko ist im WM-Achtelfinal eh ein Dauerbrenner. «El Tri» steht wie immer in den letzten 24 Jahren unter den besten 16.

Wenig überraschend stellen aber Europa und Südamerika den Grossteil der Achtelfinalisten. 10 der 14 Uefa-Teilnehmer sind weiter sowie 4 der 5 CONMEBOL-Equipen. In den 4 Donnerstagspartien wurden die letzten beiden Achtelfinal-Begegnungen eruiert. Und so lauten sie:

Belgien - Japan (Montag, 20:00 Uhr)

  • Was bisher geschah: Belgien sicherte sich in der Gruppe G dank einem 1:0 über England verlustpunktlos Platz 1. Japan hielt in der Gruppe H den Senegal und Polen auf Distanz. «Nippon» verärgerte aber die Zuschauer gegen Polen in den Schlussminuten mit seinem «Ballgeschiebe» trotz 0:1-Rückstand.
  • Die Frage des Spiels: Die Belgier spazierten richtiggehend durch die Gruppenphase und schonten gegen England fast alle Stammspieler. Wie schlägt sich der Mitfavorit, wenn im Achtelfinal erstmals im K.o.-Modus gespielt wird?

Kolumbien - England (Dienstag, 20:00 Uhr)

  • Was bisher geschah: Die Engländer verloren am letzten Spieltag Platz 1 in der Gruppe an Belgien. Dies schien die «Three Lions» aber nicht gross zu stören. Kolumbien schloss die Gruppe H trotz einer Startniederlage als Erster ab.
  • Die Frage des Spiels: Hat sich England einen Gefallen damit getan, Rang 1 gegenüber Belgien nicht um jeden Preis zu verteidigen? Der Blick des Weltmeisters von 1966 geht offensichtlich über die Achtelfinals hinaus. Die Hürde Kolumbien dürfte aber eine hohe werden.

Die WM-Achtelfinals

Frankreich
- Argentinien
Samstag, 16:00 Uhr
Uruguay- Portugal
Samstag, 20:00 Uhr
Spanien- Russland
Sonntag, 16:00 Uhr
Kroatien- Dänemark
Sonntag, 20:00 Uhr
Brasilien- Mexiko
Montag, 16:00 Uhr
Belgien- Japan
Montag, 20:00 Uhr
Schweden- Schweiz
Dienstag, 16:00 Uhr
Kolumbien- England
Dienstag, 20:00 Uhr

Sendebezug: Laufende WM-Berichterstattung SRF zwei

12 Kommentare

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  • Kommentar von Martin Gebauer (Gebi)
    Japan im Achtelfinale. Und vor der WM traten sie gegen die Schweiz noch wie ein naives Grümpelturnierteam auf. Erstaunlich. Ägypten war eine Enttäuschung. Senegal zu wenig clever. Nigeria bieder und lustlos. Tunesien mit zu wenig Qualität. Marokko hat mir gefallen, da waren aber auch Pech und fragwürdige Schirientscheide dabei. Ursprünglich war Frankreich mein WM Tipp. Aber nun ist alles offen. Am stärksten schätze ich im Moment Kroatien ein. Defensiv stabil, kreativ, vielseitig, kraftvoll.
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  • Kommentar von Urs Braunschweiger (Urs Braunschweiger)
    Alles schön und gut. Ich kann aber nicht verstehen, warum Teams, die in der gleichen Gruppe waren, nicht erst im Finale wieder aufeinander treffen können. Würden die Halbfinalspiele jeweils aus den Viertelfinals des selben Tags gebildet, wäre das schon realisiert. Es kann ja nicht sein, dass nicht z.B. Spanien und Portugal in den Final einziehen können.
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    1. Antwort von Stophi S (Stophi)
      Mal den Spielplan genau angeschaut? Dieses Problem gab es früher wirklich, zB 2002 da gab es Brasilien-Türkei im Halbfinale ein zweites Mal. Seither werden die Spielpläne aber so konzipiert, dass jeder Final theoretisch möglich ist.
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  • Kommentar von Suat Ulusoy (SuatU)
    Schade, dass es kein afrikanisches Team ins Achtelfinale geschafft hat. Da war auch etwas Pech dabei (Senegal, Nigeria, Marokko), aber insgesamt schon enttäuschend. In meinen Augen spielen die afrikanischen Teams nun viel disziplinierter und stehen besser als bei früheren WMs, aber wo ist die Spielfreude geblieben? Es wirkt, als ob sie zu sehr in ein Korsett gezwungen werden.
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