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Argentinien gedemüdigt Die «Albiceleste» bringt sogar Maradona zum Weinen

Argentinien enttäuschte gegen Kroatien auf ganzer Linie. Die Stimmung hat einen neuen Tiefpunkt erreicht.

Seit 60 Jahren hat Argentinien in einem WM-Gruppenspiel nicht mehr so deutlich verloren wie gegen Kroatien. Doch es ist nicht das Resultat allein, das der «Albiceleste» zu denken geben muss. Argentinien zerfiel bei der 0:3-Niederlage in seine Einzelteile. Das Team agierte verunsichert und nervös. Die argentinischen Fans auf der Tribüne, unter ihnen Diego Maradona, verzweifelten zunehmend ob der Darbietung ihres Nationalteams.

Legende: Video Von himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt abspielen. Laufzeit 0:26 Minuten.
Aus FIFA WM 2018 Clips vom 21.06.2018.

Messi ein Schatten seiner selbst

Der eigentliche Teamleader Lionel Messi fand überhaupt nicht ins Spiel. Sein Einfluss aufs Geschehen war diesmal so gering wie vielleicht noch nie, seine Körpersprache wirkte lustlos. Meist lief das Spiel an ihm vorbei, so wie es eigentlich nie der Fall ist.

Kein Kommentar

Aber auch die andere grosse Namen im Team enttäuschten. Weder Sergio Agüero noch der eingewechselte Gonzalo Higuain konnten Akzente setzen. Argentinien hat zwar viele gute Spieler, tritt in Russland aber nicht als geschlossene Mannschaft auf. Nach der Niederlage gab keiner der Stars ein Interview. Die Stimmung ist mies beim zweifachen Weltmeister und die Achtelfinals nicht mehr aus eigener Kraft zu erreichen.

Legende: Video Zusammenfassung Argentinien – Kroatien abspielen. Laufzeit 1:59 Minuten.
Aus FIFA WM 2018 Clips vom 21.06.2018.

Sendebezug: Laufende WM-Berichterstattung SRF zwei

2 Kommentare

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  • Kommentar von Hanspeter Homberger (FITZGARRALDO)
    Das wichtigste für das Spiel gegen Serbien ist, dass das Huggel’sche «Vortrinken» gut klappt.
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  • Kommentar von Stephan Roos (SR)
    Was interessiert denn der so tief gefallene Herr Maradona noch? Er war ein Star in seiner Zeit. Die hämische Hand Gottes, welche sich danach über Jahre nur durch Skandale profilierte sollte keine Plattform mehr bekommen. Es gäbe soviele Menschen, welche in ihrem kleinen Dasein ein Denkmal verdient hätten. Hier verschwenden wir nur Zeit. Der Traum lebt, die Legende hat sich selber zerstört.
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