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Doch noch ein Visum Dopingexperte Seppelt darf nach Russland

Der deutsche Dopingexperte darf nun offenbar doch an die WM nach Russland. Fraglich ist, ob er auch arbeiten darf.

Hajo Seppelt
Legende: Russland lenkt ein Hajo Seppelt darf an die Fussball-WM reisen. imago

Die russische Regierung hat das Einreiseverbot für den ARD-Dopingexperten Hajo Seppelt zur WM aufgehoben. Das teilte Deutschlands Aussenminister Heiko Maas mit. Unklar ist aber offenbar noch, ob Seppelt aus Russland über die WM berichten darf. Maas sprach nur von einem «Zwischenerfolg».

Seppelt darf zwar nach Russland einreisen, die Justiz will ihn dabei aber zum Fall des Doping-Kronzeugen Grigori Rodtschenkow vernehmen.

«Unerwünschte Person»

Die ARD hatte am letzten Freitag mitgeteilt, dass das vom SWR für Seppelt beantragte Visum für die WM für ungültig erklärt worden sei. Der Journalist stehe auf einer Liste der in Russland «unerwünschten Personen» und könne daher nicht in die Russische Föderation einreisen.

Nähere Angaben zu den Hintergründen seien nicht gemacht worden, teilte der Sender mit. Die deutsche Bundesregierung hatte den russischen Entscheid am Montag scharf kritisiert.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Claudio Münger (Clöidu)
    Na ja, so negativ wie die ARD die Ganze Zeit über Russland berichtet und während der WM noch berichten wird hätte ich ihn auch nicht einreisen lassen.
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  • Kommentar von Roger Gründler (Roger G.)
    Liebe Redaktion ich warte immer noch auf eine Einschätzung zum CAS-Urteil von Alexander Legkov (Freispruch) durch irgendeinen Doping-Experten. Seit die Urteilsbegründung schriftlich auf der Homepage ( http://www.tas-cas.org/fileadmin/user_upload/Award__5379__internet.pdf ) des CAS erschienen ist herrscht Totenstille im westlichen Medienwald. Erläuterungen zu folgenden Punkten wären toll: Aussagen Rodschenko, der McLaren-Report, Zeitabläufe, Kratzspuren an den Fläschchen, Salzgehalt im Urin etc.
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