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Xhaka und Shaqiri treffen 2:1 gegen Serbien – Schweiz vor Achtelfinal-Quali

  • Die Schweiz dreht gegen Serbien einen 0:1-Rückstand in einen 2:1-Sieg.
  • Damit reicht der Nati im abschliessenden Gruppenspiel gegen Costa Rica ein Unentschieden zum Einzug in die Achtelfinals.
  • Für Gesprächsstoff und Schlagzeilen dürfte der Torjubel der beiden Schweizer Schützen sorgen.
  • Zwei Last-Minute-Tore bringen Brasilien den Sieg über Costa Rica.

Beide Teams schienen sich in der Schlussphase bereits mit dem Gedanken an ein 1:1-Remis angefreundet zu haben. Dann lancierte Mario Gavranovic Xherdan Shaqiri mit einem Traumpass. Shaqiri zog seinem Gegenspieler davon, düpierte Serbien-Goalie Vladimir Stojkovic und traf flach ins Schweizer Glück.

Legende: Video Shaqiri als Schweizer Siegtorschütze abspielen. Laufzeit 00:43 Minuten.
Aus FIFA WM 2018 Clips vom 22.06.2018.

Dank einer grossen Leistungssteigerung

Die Schweiz verdiente sich die 3 Punkte dank grossem Kämpferherz und einer grandiosen Leistungssteigerung nach der Pause. Endgültig auf Kurs brachte die Nati ein Traumtor von Granit Xhaka: Der Arsenal-Söldner hielt nach 52 Minuten und einem Abpraller in der serbischen Defensive voll drauf und traf herrlich zum verdienten Ausgleich.

Der Jubel nach beiden Toren dürfte das Schweizer Team in den nächsten Tagen bis zum Costa-Rica-Spiel aber auch noch intensiv beschäftigen. Denn sowohl Xhaka wie auch Shaqiri packten den Doppeladler aus, das Zeichen Albaniens, und führten damit alle Beteuerungen ad absurdum, dass dem Duell zwischen der Schweiz und Serbien keine politische Komponente innewohne.

Legende: Video Xhaka hämmert den Ball zum 1:1 in die Maschen abspielen. Laufzeit 00:52 Minuten.
Aus FIFA WM 2018 Clips vom 22.06.2018.

Der Schweizer Sieg hatte sich nach 20 Minuten nicht abgezeichnet. Serbien überrollte die Nati in der Startphase förmlich. Bereits nach 5 Minuten lagen die Südosteuropäer in Führung. Nach einem Ballverlust von Steven Zuber und wenig energischem Eingreifen von Ricardo Rodriguez und Fabian Schär nickte Aleksandar Mitrovic ohne Probleme ein.

Nach rund 25 Minuten hatte sich die Schweiz vom Schock des frühen Rückstands erholt. Blerim Dzemaili hatte bereits vor der Pause zwei grosse Chancen auf den Ausgleich. Nach der Pause erhöhte die Schweiz den Druck, war auch nach Xhakas 1:1 das klar bessere Team und hatte das 2:1 bereits vor Shaqiris Energieanfall mehrfach auf dem Fuss.

Wie geht es weiter?

Die Nati fliegt am Samstag um 11:00 Uhr Schweizer Zeit nach Samara zurück und wird im Camp in Togliatti am späteren Nachmittag eine Trainingseinheit und einen Medientermin abhalten. Am Mittwoch steht dann das letzte Gruppenspiel gegen Costa Rica auf dem Programm. Holt die Schweiz gegen die bereits ausgeschiedenen Mittelamerikaner einen Punkt, steht sie in den Achtelfinals.

Sendebezug: Laufende Berichterstattung zur WM 2018

212 Kommentare

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  • Kommentar von Manfred Weber (cadillac55555)
    Dream on ...
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  • Kommentar von M. Berger (Mila)
    Th. Storch, wer sagt denn, die Serben seien nicht beliebt? Glauben Sie wirklich, es gebe Unterschiede, was die Beliebtheit unter Nationen betrifft. Ich werde mich hier auf keine Diskussion über den Balkankrieg einlassen. nur soviel - in den Balkankriegen ist allen Seiten Unrecht widerfahren und auf allen Seiten wurde Unrecht begangen. Der Krieg ist vorbei und darf nicht in sportlichen Wettkämpfen auf internationaler Ebene weiter provoziert und neu ausgelegt werden.
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  • Kommentar von Michael Baiutti (Michael B.)
    Ein Wunderbarer Fussballabend, gezittert bis zur letzten Minute oder auch noch zwei Minuten länger ;-) Es ist doch einfach schön, freuen sich die Albaner in der Schweiz genau so über diesen Sieg wie die Schweizer. Die Schweiz ist ein Multikultiland und dass ist auch gut so. Vorallem wird sich daran nichts ändern. Umso besser ist die gemeinsame Freude über den Sieg. Eine Freundin sagte mir der albanische Kommentator habe geweint vor Freude. Ich finde das irgendwie verbindend :-)
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