Bayern gewinnt den Supercup

Der FC Bayern hat den Supercup in Prag gegen Chelsea mit 5:4 nach Penaltyschiessen gewonnen. In einem unterhaltsamen und intensiven Spiel hatte es nach der regulären Spielzeit 2:2 gestanden.

15 Monate nach der Niederlage im Heimfinal der Champions League gegen den FC Chelsea setzte sich das Team von Pep Guardiola in Prag mit 5:4 nach Elfmterschiessen gegen den gleichen Gegner
durch.

Unter die Münchner Penaltyschützen reihte sich auch Xherdan Shaqiri. Der Schweizer, der in der zweiten Halbzeit eingewechselt wurde, verwertete den fünften Versuch.

Die Bayern haben zum ersten Mal in ihrer Klubgeschichte den Supercup gewonnen.

Bildlegende: Jubelnde Münchner Die Bayern haben zum ersten Mal in ihrer Klubgeschichte den Supercup gewonnen. Keystone

Martinez mit Last-Minute-Tor

Dass es überhaupt zum Penaltyschiessen kam, hatten die Bayern Xavi Martinez zu verdanken. Der Spanier erzielte den 2:2-Ausgleichstreffer erst in der Nachspielzeit der Verlängerung. Zuvor waren die überlegenen Bayern immer wieder am hervorragenden Chelsea-Keeper Petr Cech gescheitert.

Der Torreigen im Stadion von Prag wurde bereits in der 8. Minute eröffnet. Eden Hazard setzte zu einem Sturmlauf über das halbe Feld an und lancierte Neuzugang André Schürrle auf dem rechten Flügel. Dessen perfekt getimte Hereingabe verwertete Fernando Torres souverän.

Ribéry erzielt den Ausgleich

Den zwischenzeitlichen Ausgleich für die Bayern erzielte Franck Ribéry in der 47. Minute. Der Franzose, am Vorabend zu Europas Fussballer des Jahres gewählt, war mit einem Schuss aus rund 20 Metern erfolgreich.

Hazard mit toller Einzelleistung

Beim zweiten Chelsea-Tor trat dann wieder Eden Hazard in Erscheinung. In der dritten Minute der Verlängerung nutzte der Belgier den Platz, den ihm die Bayern-Defensive gewährte. Er liess am linken Strafraumeck mehrere Gegenspieler stehen und netzte mit einem satten Schuss ein. Am Ende sollte es dem Team von José Mourinho aber nicht zum Sieg reichen.