Blatter verzichtet auf Reise an Frauen-WM-Final

FIFA-Präsident Joseph S. Blatter wird nicht an den Final der Frauen-WM am Sonntag in Vancouver reisen. Der 79-jährige Walliser erklärte seinen Verzicht gegenüber den Organisatoren der WM in Kanada mit persönlichen Gründen.

Joseph S. Blatter

Bildlegende: Keine Reise nach Kanada Joseph S. Blatter verzichtet auf einen WM-Besuch. EQ Images

Damit wird Blatter erstmals seit seiner Wahl zum FIFA-Präsidenten 1998 an einem WM-Final der Frauen nicht zugegen sein. Anstelle von Blatter wird Vizepräsident Issa Hayatou aus Kamerun die Trophäe den neu gekürten Weltmeisterinnen übergeben.

Die WM-Organisatoren in Kanada hatten sich schon im Vorfeld von Blatters Absage kaum mit Bedauern zur Möglichkeit einer Siegerehrung ohne den FIFA-Präsidenten geäussert.

Persona non grata bei U20-WM in Neuseeland

Ihre U20-Kollegen in Neuseeland hatten den Verbandschef vor dem Hintergrund des Korruptionsskandals sogar unverhohlen zur Persona non grata erklärt. «Wenn er kommt, besteht die Gefahr, dass er zu einer Nebenattraktion wird und die Veranstaltung in den Schatten stellt», sagte Geschäftsführer Andy Martin vom WM-Gastgeberverband.