BVB und Werder im Pokal-Halbfinal

Borussia Dortmund und Werder Bremen heissen die ersten beiden Pokal-Halbfinalisten. Beide Teams feierten einen 3:1-Sieg gegen Stuttgart respektive Leverkusen.

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Borussia jubelt gegen Stuttgart

0:55 min, aus sportaktuell vom 9.2.2016

Der BVB war gegen den VfB Stuttgart zwar die überlegene Mannschaft, musste aber bis zum Ende um den 3:1-Sieg zittern. Erst der Treffer von Henrik Mkhitarjan in der 90. Minute brachte die endgültige Entscheidung

Es hatte für die Gäste bereits perfekt begonnen. Marco Reus sorgte in der 5. Minute aus kurzer Distanz für die 1:0-Führung. Stuttgarts Reaktion liess aber nicht lange auf sich warten: Nach etwas mehr als 20 Minuten traf Lukas Rupp zum Ausgleich.

Doch der BVB wäre nicht der BVB, würde nicht auch Goalgetter Pierre-Emeric Aubameyang treffen. Der Gabuner setzte sich nach einer halben Stunde herrlich gegen zwei Mitspieler durch und verwertete gekonnt.

Claudio Pizarro trifft erneut

Ebenfalls in der Vorschlussrunde steht Werder Bremen. Unter die Torschützen beim 3:1-Sieg gegen Bayer Leverkusen reihte sich Claudio Pizarro. Der mittlerweile 37-Jährige traf in der 42. Minute vom Penaltypunkt aus zur 2:1-Führung. Für den Peruaner war es das 9. Tor in den letzten 11 Pokalspielen, 4 der letzten 5 Werder-Treffer gehen auf das Konto des «Oldies».

Dabei hatte es für die Bremer zu Beginn alles andere als gut ausgesehen. Javier Hernandes brachte die Leverkusener in der 22. Minute – ebenfalls per Elfmeter – in Führung. Nur 10 Minuten später sorgte Santiago Garcia aber für den Ausgleich.

Admir Mehmedi ohne Einsatz

Nach Pizarros Treffer war es Florian Grillitsch, der wenige Zeigerumdrehungen vor Schluss für die Entscheidung sorgte. Admir Mehmedi sass bei Bayer nur auf der Bank und wurde nicht eingewechselt.

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Mehmedi nur Reservist bei der Niederlage

0:58 min, aus sportaktuell vom 9.2.2016

Sendebezug: SRF zwei, «sportaktuell», 9.2.16, 22:20 Uhr.

Tennisbälle als Protest

Tennisbälle als Protest

BVB-Fans haben das Pokalspiel zu Protesten gegen zu hohe Ticketpreise genutzt. Viele von ihnen betraten erst nach knapp 20 Minuten den Gästeblock. Danach warfen sie Tennisbälle aufs Spielfeld, die Partie musste deshalb kurz unterbrochen werden.