Dank Stiftungs-Millionen: Servette plant den Neustart

Das in die Promotion League zwangsrelegierte Servette Genf plant den Neustart. Die Stiftung 1890, neue Eigentümerin des Vereins, schiesst 9 Millionen Franken ein. Dies gab der neue starke Mann Didier Fischer bekannt.

Didier Fischer.

Bildlegende: Will Servette wieder auf Kurs bringen Didier Fischer. Keystone

Die von Didier Fischer ins Leben gerufene Stiftung, die letzte Woche den Konkurs des 17-fachen Schweizer Meisters verhinderte hat, wird nicht nur die rund 5 Millionen Franken Schulden tilgen, sondern auch 4 Millionen für den Neuaufbau einschiessen.

Fischer gab bekannt, dass Kevin Cooper die Genfer auch kommende Saison trainieren werde. Noch unklar sei die Zukunft anderer Staff-Mitglieder wie Pascal Zuberbühler oder Mario Cantaluppi sowie der Spieler. Eine Gruppe ist dabei, neue Vereinsstrukturen zu schaffen. Zwischen 2 und 3 Millionen Franken dürfte das Budget in der kommenden Saison betragen.

Rettung in letzter Sekunde

Die Stiftung hatte unter Fischer innerhalb von kurzer Zeit genügend Kapital gesammelt, um den Traditionsklub zu retten. Daraufhin übergab der bisherige Präsident Hugh Quennec seine Aktien für den symbolischen Wert von einem Franken an die «Fondation 1890», an der verschiedene Genfer Unternehmen beteiligt sein sollen.