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Fussball allgemein EURO 2020: Endspiel im Londoner Wembley

Der Europameister 2020 wird im Wembley-Stadion gekürt. London erhielt in Nyon den Zuschlag der UEFA für den Final und die Halbfinals. Viertelfinal-Spielorte (plus drei Gruppenspiele) sind München, Baku, St. Petersburg und Rom.

Legende: Video «UEFA vergibt EM-Final 2020 nach London» abspielen. Laufzeit 0:34 Minuten.
Vom 19.09.2014.

Neben London hat sich auch München um das Finalpaket beworben. Allerdings hatte das Interesse bei den Deutschen zuletzt stark nachgelassen. Deutschland will sich stattdessen um die Ausrichtung der kompletten EURO 2024 bewerben.

Insgesamt wird die übernächste EM in 13 Ländern ausgetragen. UEFA-Präsident Michel Platini hatte die Idee ins Leben gerufen; er will damit das 60-jährige EM-Jubiläum feiern.

Legende: Video «England-Coach Hodgson über Modus erfreut (englisch)» abspielen. Laufzeit 1:00 Minuten.
Vom 19.09.2014.

Viertelfinal in Aserbaidschan

Die Viertelfinals werden in München, Rom, St. Petersburg und in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku stattfinden. In diesen 4 Städten stehen auch je 3 Gruppenspiele auf dem Programm.

Zuschlag für weitere 8 Städte

Kopenhagen, Bukarest, Amsterdam, Dublin, Bilbao, Budapest, Brüssel und Glasgow sind die Spielorte der Achtelfinals und von Spielen der Gruppenphase.

5 Stadien im Bau

Fünf der EM-Arenen (Baku, Bilbao, Brüssel, Budapest und St. Petersburg) befinden sich noch im Bau. Spätestens 2018 sollen dann alle Stadien stehen.

Leer aus gingen die Bewerber Cardiff, Jerusalem, Minsk, Sofia, Skopje und Stockholm.

Schweiz verzichtete auf Bewerbung

Ursprünglich hatte auch der Schweizerische Fussballverband eine Kandidatur
(Basel) geplant, dann aber aufgrund der geringen Chancen darauf
verzichtet. Sowohl die relativ geringe Kapazität des St. Jakob-Parks (38'000 Plätze) als auch die erst acht Jahre zurückliegende Gastgeberrolle bei der EM 2008 sprachen gegen die Schweiz als Austragungsort.

Austragungsorte EURO 2020

LandStadtPartien
EnglandLondonFinal, Halbfinals
AserbaidschanBakuViertelfinal, 3 Gruppenspiele
DeutschlandMünchenViertelfinal, 3 Gruppenspiele
ItalienRomViertelfinal, 3 Gruppenspiele
RusslandSt. PetersburgViertelfinal, 3 Gruppenspiele
BelgienBrüsselAchtelfinal, 3 Gruppenspiele
DänemarkKopenhagenAchtelfinal, 3 Gruppenspiele
IrlandDublinAchtelfinal, 3 Gruppenspiele
NiederlandeAmsterdamAchtelfinal, 3 Gruppenspiele
RumänienBukarestAchtelfinal, 3 Gruppenspiele
SchottlandGlasgowAchtelfinal, 3 Gruppenspiele
SpanienBilbaoAchtelfinal, 3 Gruppenspiele
UngarnBudapestAchtelfinal, 3 Gruppenspiele

Sendebezug: SRF 4 News, 19.9.14, 17:17-Uhr-Bulletin

13 Kommentare

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  • Kommentar von O, L
    wieso wird baku als nicht europäisches land genommen.UNVERSTÄNDLICH!!!! Oder Ein stadion in budapest das fast auseinander fällt und dort sich sowiedo niemand für fussball interessiert
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  • Kommentar von Hans Vader, CH
    Ich bin von diesem Konzept enttäuscht. Europa hat doch mehr Topfussballstadien, als nur 13. San Siro, Camp Nou, Bernabéu, Signal Iduna Park, Old Trafford und andere Stadien in Europa haben eine Bedeutung, Historie, Mythos und doch wurden diese nicht mitberücksichtigt. Aber vor allem werden dabei auch Spiele in Olympiastadien! ausgetragen, wegen der grösseren Distanz zum Spielfeld mangelt es dort vergleichsweise an der Stimmung. Warum nicht pro Stadion max 2 Spiele? Dafür in mehr Staaten?
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  • Kommentar von Manfred M., Lugano
    Vom ökologischen Standpunkt her gesehen ist die Euro2020 die wohl grösste Katastrophe, welche der (Fussball-)Sport je erfunden hat. Da werden Mannschaften, deren ganze Entourage, die VIPs, Journalisten und zehtausende Fans mehrmals durch Europa gekarrt. Die ganze Medien- und Sicherheits-Infrastruktur in 13 Ländern hochgefahren statt in einem. Da kommen millionen Fluggastkilometer zusammen. Einen Gewinner bei diesem Unsinn gibt es auf jeden Fall schon jetzt: die (Luft-)Transportindustrie!!
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    1. Antwort von Dieter Joos, Sursee
      Haben Sie gedacht, Sie könnten zu Fuss oder mit der ÖV die Spiele ansehen. Ob man nun von der Schweiz nach Deutschland fliegen muss oder von England nach Spanien, das müsste man ja ohnehin. Übrigens die Flüge an der WM in Brasilien waren um einiges länger.
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    2. Antwort von Fabio S, zürich
      Kann mich manfred m. Nur anschliessen. Geht gar nicht!
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    3. Antwort von M. Sucher, Aarau
      Einen grossen Unterschied zur Europa- und Championsleague kann ich nicht entdecken...
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    4. Antwort von e.s., aarau
      Stimmt eben nicht. Die EM2020 ist wohl ökologischer als alle EM's der Vergangenheit, da nicht extra eine neue Infrastruktur erbaut werden muss. Alle Stadien sind schon vorhanden und es werden nicht einfach Millionen für Stadien verballert, die dann läppische vier Spiele zum Einsatz kommen. Zusätzlich werden die horrenden Kosten aufgeteilt... Ich finde diese Idee sogar hervorragend!!
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    5. Antwort von Joachim Richard, Biel
      Bin ganz der Meinung von e.s aus Aarau...
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    6. Antwort von F. Fehr, Kreuzlingen
      Ich könnte mir aber vorstellen, dass eine Gruppenphase mit 4 Mannschaften jeweils in nur zwei verschiedenen Stadien ausgetragen würde; und nicht in 6 verschiedenen. So wird die Reiserei eingeschränkt. Ausserdem werden nur wenige Fans in mehrere verschiedenen Länder zu den Spielen reisen; das ist wohl für viele zu teuer. Dafür kommen eine größere Anzahl von Leuten in den Genuss.... klingt für mich insgesamt nach einem gutem Plan.
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    7. Antwort von roger, solothurn
      würde man die turniere in ländern wie deutschland,frankreich,usa,england,südafrika,japan korea austragen müsste man auch nichts in die infrastruktur investieren da diese schon vorhanden ist.
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    8. Antwort von s.m., b.
      Dafür werden nicht etliche neue Stadien aus dem Boden gestampft. Und die Distanz beispielsweise von München nach Rom ist nur unwesentlich länger wie von München nach Berlin.
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    9. Antwort von Fabian Gysler, Seftigen
      Ökologisch betrachtet stellt diese EM sicher eines der durchdachteren Konzepte der letztjährigen Grossanlässe dar. Da viele europäische Länder einige Spiele austragen dürfen, wird die Reiserei bereits stark runtergeschraubt. Deutsche schauen eher Spiele in Deutschland. Engländer schauen eher Spiele in England usw. Desweiteren ist ein Grossteil der Infrastruktur bereits vorhanden. Es erscheint doch intelligenter Stadien zu gebrauchen, die vorhanden sind und auch nebst der EM genutzt werden!
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    10. Antwort von A. Blatter, Noflen
      Europa ist kleiner als Sie vielleicht denken: Baku einmal ausgenommen wird die EM 2020 auf kleinerem Raum stattfinden als die WM 2014: zwischen Porto Alegre und Fortaleza liegen 3200 Kilometer, zwischen Glasgow und Bukarest 2500 km
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