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Fussball allgemein Fifa-Kongress: Vorgezogene WM-Vergabe und 2 weitere heisse Eisen

Ab Dienstag tagt die Fifa in Bahrain. Unter anderem wird über eine (Vor-)Vergabe der WM 2026, die Besetzung der Ethikkommission und eine Statuten-Änderung beraten.

Gianni Infantino mit einer Daumen-hoch-Geste
Legende: Ist zuversichtlich Gianni Infantino vor dem Fifa-Kongress in Bahrain. EQ Images

1. WM-Vergabe

Die USA, Kanada und Mexiko haben sich als Ausrichter für die WM 2026 beworben und beim Fifa-Kongress den Antrag gestellt, dass die Endrunde bereits jetzt statt 2020 vergeben wird (wohl für die Planungssicherheit und mangels anderer Kandidaten). Für die Mega-WM mit 48 Teams sollen zudem die Startplätze neu verteilt werden.

2. Statuten-Änderung

Fifa-Präsident Gianni Infantino will 2 Statuten kippen:

  • Neu soll ein Kontinentalverband nicht mehr 12 Jahre warten müssen, bis er sich für eine nächste WM-Vergabe bewerben kann.
  • Der 37-köpfige Fifa-Council soll nicht mehr die Entscheidungshoheit haben, sondern ein 7-köpfiges Gremium (die 6 Präsidenten der Kontinentalverbände plus Infantino).

3. Ethikkommission

Cornel Borbely und Hans-Joachim Eckert stehen zur Wiederwahl. Die beiden Chefs der Ethikkommission haben sich mit den Suspendierungen von diversen Fifa-Mitgliedern innerhalb des Weltverbands Feinde gemacht. Infantino vermied es, sich im Vorfeld zu den beiden zu bekennen.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Heiner Zumbrunn (Heiner Zumbrunn)
    Die neue Vergabeordnung scheint sehr durchdacht. Anstelle 3 Dutzend die zu bestechen wären sind es nur noch 7. Das ist günstiger und effizienter, ein Schritt in die überschaubare Richtung? Wieso vergeben nicht unabhängige Kommissionen, die jedes Mal neu zusammen gesetzt werden müssen, die Austragungsorte. Zum Beispiel eine Gruppe der 6 Hauptsponsoren eines Anlasses. Man könnte so auch neue Geldquellen erschliessen. Im Grundsatz müssten die Funktionäre der FIFA praktisch ehrenamtlich arbeiten.
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  • Kommentar von Urs Sahli (sahliu)
    "Präsident Infantino vermied es, sich im Vorfeld zu den beiden zu bekennen." Das nennt man Führungskraft! Dieser Mann ist alles andere als eine Führungskraft. Er entlarvt sich einmal mehr als Wetterfahne. Und so einer soll Präsident des vermutlich grössten Sportverbandes sein. Na, dann gute Nacht. Zivilcourage sieht für mich anders aus.
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