FIFA-Präsidium: Ginola zieht Kandidatur zurück

David Ginola hat die Kriterien für eine Kandidatur um das Präsidentenamt des Fussball-Weltverbandes FIFA wie erwartet nicht erfüllen können. Während sich der 48-jährige Franzose zurückzog, verbleiben Luis Figo und Prinz Ali bin Al Hussein im Rennen um die Nachfolge von Sepp Blatter.

Porträt von David Ginola

Bildlegende: Wird nicht Blatter-Nachfolger David Ginola. Keystone

Die Kandidatenliste für die Präsidenten-Wahl der FIFA am 29. Mai nimmt Formen an. Nicht mehr in Frage kommt der ehemalige französische Nationalspieler David Ginola. «Ich muss zum Schluss kommen, dass ich bis zum Fristende nicht die Bestätigung für fünf Nominierungen bekommen habe und ich daher leider nicht in der Lage bin, meine Kandidatur aufrecht zu halten», teilte der 48-Jährige mit.

Neben Sepp Blatter bestätigten auch der einstige Weltfussballer Luis Figo (Por) sowie der jordanische FIFA-Vizepräsident Prinz Ali bin Al Hussein am Freitag, die nötigen Empfehlungsschreiben abgegeben zu haben. Der niederländische Verbandsboss Michael van Praag hatte zuvor schon offengelegt, wer ihn unterstützt.

Offen ist damit noch, ob der frühere FIFA-Funktionär Jérôme Champagne die 1. Hürde der FIFA-Statuten gemeistert hat. Die endgültige Kandidatenliste soll am 7./8. Februar folgen.