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Keine geschlechtsspezifische Unterschiede mehr bei Prämien
Aus Sport-Clip vom 21.06.2022.
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Frohe Kunde für Frauen-Nati SFV gleicht Prämienstrukturen an

Der Schweizerische Fussballverband SFV folgt dem internationalen Trend: Bei der Ausschüttung von Prämien gibt es künftig keine geschlechtsspezifischen Unterschiede mehr.

Frohe Botschaft in Sachen «Equal Pay» und eine zusätzliche Motivationsspritze für die 23 Spielerinnen, die ab dem 6. Juli in England die Schweizer Farben vertreten werden: Die Akteurinnen des Schweizer Nationalteams erhalten künftig die gleichen Prämien wie ihre männlichen Kollegen. Bis 2024 sollen im Verband sämtliche partnerbezogenen Erfolgsprämien zu 100 Prozent angeglichen werden.

Dies betrifft beispielsweise die Bonus-Zahlungen bei erfolgreicher Qualifikation oder Erfolgen an Endrunden-Turnieren. Mit der Frauen-EURO steht ein solcher Grossanlass unmittelbar vor der Tür. Ebenfalls gleichgestellt werden ab sofort die Entschädigungen für kommerzielle Rechte, die Engagements der Spielerinnen und Spieler für Werbespots und Bildrechte umfassen.

Grossbank steht hinter der EM-Kandidatur 2025

Möglich macht die Angleichung dieser Erfolgsprämien die Credit Suisse als Hauptsponsorin des Schweizerische Fussballverbands (SFV). Die Grossbank wird zudem ab sofort auch Hauptpartnerin der Schweizer Kandidatur für die Austragung der Frauen-EM 2025.

SFV-Präsident Dominique Blanc wertet die Neuigkeit als «starkes Zeichen für den Frauenfussball, das wir unterstützen und mit eigenen Massnahmen weiter vorantreiben.» Das Interesse an der bevorstehenden Frauen-EURO 2022 sei beeindruckend und «bestärkt uns in der Ansicht, dass wir uns einen solchen Boost auch für den Frauenfussball hierzulande vorstellen können.» Mit der EM-Endrunde 2025 im eigenen Land könnte der Schweizer Frauenfussball sogar in neue Dimensionen vorstossen, blickt Blanc voraus.

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Haenni über die Schweizer EM-Kandidatur 2025: «Wir müssen Gas geben»
Aus Sport-Clip vom 21.06.2022.
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Radio SRF 1, Mittags-Nachrichten, 21. Juni 2022 12:00 Uhr;

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34 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Meier  (~~õ~~)
    Bei den Prämien bin ich absolut einverstanden, dass alle gleich viel bekommen, dann aber bitte auch runter auf die U21, U19, usw.
    Beim Lohn sieht es anders aus. Wer mehr Umsatz generiert kann auch mehr erhalten.
    1. Antwort von Marco Meier  (ma.meier)
      genau!
  • Kommentar von Francis Waeber  (Francis Waeber)
    Denkt dran liebe Freunde: es geht nicht um Löhne, sondern um Prämien im Erfolgsfall. Da finde ich die Angleichung grundsätzlich OK. Wenn diese dann noch ein Sponsor trägt der sein angeschossenes Image aufpolieren will (oder muss), ist das Problem der tieferen Wertschöpfung auch gleich erledigt....;-))
  • Kommentar von Jean-Pierre Pletscher  (JeanAimarre)
    Richtig SFV, die Prämien im Schweizer Fussball anzupassen, auch ich unterstütze die Gleichberechtigung! Nur war die Richtung falsch, man hätte die Männer den Frauen anpassen müssen! Frauenfussball ist ungefährt zehn Mal weniger interessant als eine Fischer Bettwaren Reklame!