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Fussball allgemein Für Neymar ist die Copa America wohl vorbei

Brasilien muss im weiteren Verlauf der Copa America wohl ohne seinen Captain auskommen. Neymar wurde für seinen Ausraster beim 0:1 im Gruppenspiel gegen Kolumbien für vier Spiele gesperrt.

Legende: Video Überhitzt: Neymar attackiert zwei Gegenspieler und sieht Rot. abspielen. Laufzeit 0:22 Minuten.
Vom 18.06.2015.

Neymar hatte nach dem Spiel gegen Kolumbien die rote Karte gesehen, weil er Pablo Armero den Ball aus kurzer Distanz in den Rücken geschossen und danach zu einem Kopfstoss gegen Jeison Murillo angesetzt hatte. «Das Schlimmste war allerdings, dass er den Schiedsrichter nachher im Tunnel angegangen ist», hiess es seitens des Disziplinar-Kommitees.

Gegen den Superstar vom FC Barcelona wurden nebst den vier Spielen Sperre auch 10'000 US-Dollar Geldstafe verhängt. Zwar kann der brasilianische Verband noch Einspruch einlegen, die Mindeststrafe beträgt aber drei Spiele.

Dieser Akt der Aggression erfordert zwangsläufig eine Sperre von mehreren Spielen
Autor: Albero LozadoMitglied des Disziplinar-Kommitees

Brasilien trifft am Sonntag im letzten Vorrundenspiel auf Venezuela. Scheidet der Rekordweltmeister vorzeitig aus, so muss Neymar den Rest seiner Strafe am südamerikanischen Nationencup 2016 absitzen.

Der ebenfalls vom Platz gestellte Kolumbianer Carlos Bacca wurde für zwei Partien gesperrt.

Sendebezug: Radio SRF 3, Morgenbulletin, 20.6.15, 07:30 Uhr

2 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Berger, Bern
    Man kann ihm keinen Vorwurf machen, denn das Spiel heisst Fußball nicht Kopfball!!!!!!
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    1. Antwort von J. Baumgartner, Erlangen
      Herr Berger, Ihrer Meinung nach hätte er also nur bestraft werden dürfen, wenn er zu einem Kung Fu-Tritt ausgeholt und nicht zu einem Kopfstoß angesetzt hätte? Falls ich die Ironie in Ihrem Beitrag übersehen haben sollte, bitte ich um Entschuldigung. Er hat aus Frust den Ball (absichtlich oder unabsichtlich) mit voller Wucht einem Kolumbianer in den Rücken geschossen, hat woanders zu einem Kopfstoss angesetzt und ist in den Katakomben den Schidsrichter angegangen. Das Urteil ist angemessen.
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