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Fussball allgemein Fussballer-Gewerkschaft fordert Mindestlöhne

Einige Fussball-Stars verdienen Millionen. Doch es gibt auch Profis, die schlecht bezahlt werden. Darum fordert die Schweizer Fussballer-Gewerkschaft Mindestlöhne und einen Gesamtarbeitsvertrag, wie sie gegenüber dem Wirtschaftsmagazin «ECO» erklärt.

Legende: Video Gewerkschaft für Millionäre («ECO») abspielen. Laufzeit 04:23 Minuten.
Aus ECO vom 29.04.2013.

Seit 2001 existiert die Fussballer-Gewerkschaft Swiss Association of Football Players SAFP. Sie vertritt die Schweizer Profis und hat 570 Mitglieder. Gross in Erscheinung getreten ist sie bisher nicht.

Doch die SAFP hat grosse Ziele. «Wir streben einen Gesamtarbeitsvertrag an. Darin muss ein Mindestlohn festgeschrieben sein», erklärt Vizepräsident Angelo Stomeo dem Wirtschaftsmagazin «ECO». Auf die Höhe des Mindestlohns wollte er sich aber nicht festlegen.

Liga lehnt GAV ab

Wenig Freude daran hat die Swiss Football League SFL. «Zu verschiedenen Themen findet ein guter Austausch mit der SAFP statt», sagt SFL-Chef Claudius Schäfer, «aber es gibt Forderungen der Gewerkschaft, welche die Liga nicht erfüllen kann; etwa einen Gesamtarbeitsvertrag.»

Bereits in den 1990er Jahren gab es ähnliche Forderungen. Damals lehnte sich Andy Egli mit seiner Gewerkschaft Profoot gegen die Liga auf. Allerdings scheiterte Egli – auch mangels Solidarität der Fussballer – und Profoot ging 1997 ein.

3 Kommentare

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  • Kommentar von Herr Schweizer, Schaffhausen
    Was soll das eigentlich? Nur schon, wenn man die Anzahl Fussballer mit anderen Sportarten vergleicht, fällt auf, dass die Fussballer in der Schweiz viel zu viel verdienen. In den Einzelsportarten wie Tennis, Leichtathletik, Schwimmen etc. können wohl kaum mehr als 10 vom jeweiligen Sport leben. Und jetzt noch eine Lohnerhöhung anzustreben finde ich eine Frechheit...
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  • Kommentar von R.Burri, Rorschach
    Falls ein Fussballer tatsächlich finanziell nicht klar kommen sollte mit seinem Hungerlohn, dann soll er doch einfach den Job wechseln. Allerdings müsste ihm gesagt werden, dass man in der Wirtschaft nicht wegen jeder Kleinigkeit schreiend die Hände verwerfen und sich fallen lassen kann.
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  • Kommentar von Hans Meier, St.Gallen
    3000.-- Fränkli pro Monat bei 42h/Woche sollten für diese Schauspieler inkl. Vorstand und Trainer reichen. Wann lernt das Fussballkartell mal endlich, ohne Überverschuldung, Insolvenz etc. aus zu kommen?
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