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Fussball allgemein Gilliéron: «Es braucht mehr als einen neuen Präsidenten»

Mit seinem Rücktritt hat Joseph S. Blatter weltweit für Überraschung gesorgt. Auch für Peter Gilliéron kam die Ankündigung des Fifa-Präsidenten aus dem Nichts. Der SFV-Präsident spricht über mögliche Gründe für die Demission und die Folgen.

Legende: Video Gilliéron: «Es ist eine neue Chance» abspielen. Laufzeit 07:24 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 03.06.2015.

Auch er habe vom Rücktritt aus den Medien erfahren, sagte Gilliéron am Dienstag im «sportaktuell». Die genauen Gründe kennt der 62-Jährige zwar nicht, er hat aber eine Vermutung: «Nach der Wiederwahl wollte Blatter den guten Ruf der Fifa wiederherstellen. Wahrscheinlich hatte er jetzt den Eindruck, dass er dieses Ziel nicht erreichen kann, wenn er weitere vier Jahre im Amt bleibt.»

Die Herausforderungen, die auf die Fifa warten, sind laut Gilliéron gross. Blatters Abgang alleine bringe noch nichts. «Ich bin mir nicht sicher, dass mit einem neuen Präsidenten alles gut sein wird. Es braucht viel mehr, einen kompletten Neuanfang.» Vor allem sei es aber eine Chance, «den Ruf der Fifa wiederherzustellen sowie den Fussball zu pflegen und weiterzuentwickeln.»

Weitere Einschätzungen von Gilliéron sehen Sie im Video.

3 Kommentare

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  • Kommentar von Markus Schaub, 3007 Bern
    Die FIFA ist dermassen korrupt, von zuoberst bis ganz zuunterst, dass da gar nichts mehr zu retten und sich nichts verändern wird.
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  • Kommentar von Werner Aeschlimann, Hindelbank
    Genau, aufgepasst Herr Gillieron. Wenn man schon am Aufräumen ist, wäre das ausmisten beim SFV auch angebracht. Was der Verband alles toleriert auf und neben dem Fussballplatz ist teilweise skandalös.
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  • Kommentar von Jupp, Feuille
    Generell finde ich es kritisch, wenn der Präsident des Fifa Gründungsmitglieds SFV zu Thema Fifa Stellung bezieht. Er ist ja selber auch nicht in der Lage in seinem Haus für Ordnung zu sorgen. So nimmt er geflissentlich hin, das einfache Fans von den Verbandsverantwortlichen betrogen und belogen werden - so zuletzt beim Ticketing zum Schweizer Cupfinal vom Sonntag. Fairplay aller Orten....
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