Zum Inhalt springen

Fussball allgemein Gross wird Trainer in Saudi-Arabien

Christian Gross wird neuer Trainer des saudi-arabischen Klubs Al-Ahli aus der Stadt Dschidda. Dies gab der Zürcher während der WM-Sendung gegenüber SRF bekannt.

Legende: Video «Christian Gross gibt Engagement in Saudi-Arabien bekannt» abspielen. Laufzeit 2:39 Minuten.
Vom 18.06.2014.

Zur Laufzeit seines Vertrags machte Gross keine Angaben, doch er offenbarte seine Triebfeder: «Ich habe mir gedacht, im „3. Drittel“ - wie man so schön sagt - dürfe es ruhig auch etwas Abenteuerliches sein.» Spielerische Qualität sollte am Roten Meer vorhanden sein, denn Al-Ahli hat traditionell viele saudische Nationalspieler im Kader.

Angesprochen auf die speziellen Rahmenbedingungen seines neuen Engagements erwiderte Gross: «Fast alle Spieler sind Muslime. Da demnächst der Ramadan beginnt, werden wir rund einen Monat lang etwa abends um 9 Uhr trainieren.»

Prominente Vorgänger

Al-Ahli hatte in der saudi-arabischen Meisterschaft in der letzten Saison mit dem ehemaligen FC-Porto-Coach Vitor Pereira den 3. Rang belegt. Zu Beginn der Neunzigerjahre hatte Luiz Felipe Scolari, der Brasilien nun zum WM-Titel im eigenen Land führen soll, diesen Verein trainiert.

Christian Gross startete seine eigene Trainerlaufbahn in Wil. Von 1993 bis 1997 coachte der Höngger die Grasshoppers. Als erstem Schweizer Klub gelang den Stadtzürchern damals der Einzug in die Königsklasse. Auf Gross' Abstecher zu Tottenham (1997 bis 1998) folgten 10 erfolgreiche Jahre beim FC Basel, ein Jahr in Stuttgart und ein kurzes Intermezzo bei YB.

8 Kommentare

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von S.A., BL
    Ich schätze Herrn Gross als Gast im Studio sehr aufgrund seiner Ehrlichkeit und Authentizität. Zudem bringt er fachliche Aspekte ein, die mal aus einer anderen Perspektive stammen und daher horizonterweiternd sind. Um Herrn Gross zu verstehen, muss man ebenso bodenständig sein und zwischen den Zeilen lesen können. Dies spricht für seine Intellektualität und Bescheidenheit. Ich bin froh, dass er dabei ist und hätte ihn am liebsten immer im Studio.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von daniel hunziker, zürich
    wünsche herrn gross viel erfolg - hab aber so meine zweifel, ob er als trainer noch auf der höhe der zeit ist, wenn ich ihn im studio in einer an arroganz grenzenden süffisanz belanglosigkeiten verbreiten höre - auch aussprachlich ist das genuschel oft nur schwer zu verstehen. für mich sowohl fachlich, wie vom unterhaltungswert her klar der schwächste, der eingeladenen experten - auswechslung angezeigt.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von danilo gentile, Bienne
      Daniel, du hast so recht¨! Die Überheblichkeit von GROSS ist nicht zhu überhören.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von ER, Dietikon
      Absolut zutreffend....Gross macht einen sehr müden und desinteressierten Eindruck.....frage mich nur, weshalb er als Gast eingeladen ist, da kann doch jedes Kind aussagekräftigere Aussagen zum Spiel machen...liebes SRF, das Geld ist's nicht wert.....schickz Gross zu den Saudis...gr und hooooopppp Schwiiiiiz
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von RG, Muri
      Wer ein bisschen Ahnung hätte von den Menschen, die sich hinter dem Schweizer Fussball verbergen, der wüsste, dass das ganz einfach Herrn Gross' Art ist und keinesfalls Überheblichkeit. Echt grenzwertig, so über einen Menschen zu urteilen, den man wahrscheinlich noch nie gesehen hat ausserhalb des Fernsehrechtecks...
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Hans Heirig, Luzern
    Ich glaube, er weiss sehr wohl, dass er nicht genau weiss worauf er sich einlässt und genau das reizt ihn: "Ich habe mir gedacht, im „3. Drittel“ - wie man so schön sagt - dürfe es ruhig auch etwas Abenteuerliches sein." @Björn Christen: Halten Sie Herrn Gross wirklich für so dumm oder wollten Sie einfach ein wenig Politik reinbringen?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen