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Fussball allgemein Noch ein Herausforderer für Blatter

Der niederländische Verbandspräsident Michael van Praag fordert Amtsinhaber Sepp Blatter bei der Wahl des FIFA-Präsidenten in vier Monaten heraus. Der 67-Jährige ist der fünfte Kandidat für das höchste Amt im Weltfussball.

Legende: Video Van Praag: «FIFA muss modernisiert werden» (Interview englisch) abspielen. Laufzeit 1:01 Minuten.
Vom 26.01.2015.

Van Praag ist ein ausgesprochener Kritiker von Sepp Blatter. «Es ist allgemein bekannt, dass ich mir grosse Sorgen um die FIFA mache», sagte der Präsident des niederländischen Fussballverbandes KNVB. «Es ist höchste Zeit, dass die Organisation sich normalisiert und wieder völlig im Zeichen des Fussballs steht. Ich habe eine Zeit lang gehofft, dass ein glaubwürdiger Gegenkandidat kommen würde, aber das ist schlicht nicht passiert.»

Bisher haben FIFA-Vizepräsident Prinz Ali Bin al-Hussein aus Jordanien, der frühere FIFA-Funktionär Jérôme Champagne und Ex-Profi David Ginola ihre Absicht zur Bewerbung erklärt. Auch Blatter selbst will erneut kandidieren.

Deadline am Donnerstag

Potenzielle Anwärter auf das Amt des Weltverbandschefs müssen bis Donnerstag die Unterstützung von fünf Verbänden nachweisen, um zur Wahl am 29. Mai zugelassen zu werden. Van Praag erfüllt diese Bedingung nach eigenen Angaben.

5 Kommentare

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  • Kommentar von Jim James, Zürich
    Nach Blatter kommt nichts besseres nach. Jeder Sportverband ist ein korrupter Haufen, ein anderer wird die Fifa nicht ändern können oder wollen. Was wäre ohne Blatter konkret besser? Wer soll ihn dann beerben? Ein arabischer Prinz? Ein Ex-Fussballer, weil Profifussballer ja alle so einen starken charakter haben, und sich oft mal auch gegen das beste Angebot entscheiden. Die Fifa ist gross, mächtig und korrupt, Blatter kann sie beherrschen, als einziger.
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  • Kommentar von K. Räschter, Thurgau
    Blatter und alle Korrupten der FIFA gehören so schnell wie möglich ausgetauscht. Die machen was sie wollen und bereichern sich auf Kosten der Allgemeinheit. Dann eine neutrale, genaue und offene Untersuchung zu den WM-Vergaben von 2018 (Russland) und 2022 (Katar). Falls notwendig, muss eine Neuvergabe dieser beiden WMs ins Auge gefasst werden; auch wenn es der FIFA-Reputation im ersten Anschein schaden würde.
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  • Kommentar von Rolf Michel, 1723 Marly
    Blepp Satter forever.
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