Schiedsrichter Studer beendet Karriere

Stéphan Studer wird per Ende Saison als Unparteiischer zurücktreten. Den Genfer haben vor allem berufliche Gründe zu seinem Entscheid bewegt.

Stéphane Studer tritt als Schiedsrichter zurück.

Bildlegende: Zeigt in Zukunft keine Karten mehr Stéphane Studer tritt als Schiedsrichter zurück. EQ Images

Studer kann auf eine sehr erfüllte Karriere als Referee zurückblicken. Der 39-Jährige leitete bisher rund 250 Partien in der Super League und stand international über 50 Mal im Einsatz.

Berufliche Gründe als Hauptfaktor

Für seinen Rücktritts-Entscheid per Ende Saison führt Studer verschiedene Gründe an. Vor allem aber hätten ihn berufliche Überlegungen zu seinem Rückzug verleitet. «Es ist schwierig, alles unter einen Hut zu bringen», so der Genfer. Vieles im Schiedsrichterwesen der Schweiz werde ausgeübt wie ein Hobby.

Mit seiner Laufbahn ist Studer, der seit 2009 zu den FIFA-Referees zählt, zufrieden. 2013 leitete er den Schweizer Cupfinal zwischen den Grasshoppers und Basel (5:4 n.P.), 2011 nahm er an der U17-WM teil und 2010 pfiff er den U19-EM-Final zwischen Frankreich und Spanien (2:1).