Simunic für 10 Spiele gesperrt

Josip Simunic ist wegen diskriminierenden Verhaltens von der Disziplinarkommission der FIFA für zehn Pflichtspiele gesperrt worden. Damit fehlt der Verteidiger der kroatischen Nationalmannschaft auch bei der WM in Brasilien.

Josip Simunic leistete sich einen Aussetzer.

Bildlegende: Bestraft Josip Simunic leistete sich einen Aussetzer. Keystone

Simunic hatte nach dem Barrage-Rückspiel von Kroatien gegen Island (2:0) faschistische Parolen ins Stadionmikrofon geschrien. Zusammen mit einem Teil der Zuschauer skandierte der 35-jährige Dinamo-Zagreb-Spieler den sogenannten kroatischen Gruss. Diesen hatte die faschistische Bewegung Ustascha während des Zweiten Weltkrieges benutzt.

Die FIFA bewertete die Aktion von Simunic als klaren Verstoss gegen die Disziplinarregeln. Neben der Sperre muss der Spieler eine Busse von 30'000 Franken bezahlen.

Mandzukic fehlt im Eröffnungsspiel

Nur für ein Spiel gesperrt wurde dagegen Mario Mandzukic. Der kroatische Stürmer hatte im Barrage-Rückspiel gegen Island nach einem Foul die rote Karte gesehen. Damit verpasst der Akteur von Bayern München das Eröffnungsspiel gegen Gastgeber Brasilien.