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Wunsch nach mehr Support Die YB-Frauen haben das Nachsehen

Die YB-Frauen sind eine feste Grösse in der NLA, stehen aber im langen Schatten der Männer. Nicht nur, weil diese über den Meistertitel jubeln.

Natürlich: Die Euphorie, die derweil rund um die Berner Young Boys herrscht, teilen auch die Frauen im Klub. Schliesslich würden sie das gleiche Wappen auf der Brust tragen, betont Florijana Ismaili. Trotzdem hebt die 23-jährige Offensivkraft, die YB seit 2011 die Treue hält und von hier aus den Sprung ins A-Nationalteam schaffte, den Mahnfinger.

Denn der weiblichen Abteilung im BSC fehlt allem voran die Beachtung – und auch sonst mangelt es an einigem. Dabei stehen die Hauptstädterinnen, die 2011 letztmals Meister wurden, in der höchsten Liga aktuell auf dem 3. Rang.

Es geht nicht ums Geld

YB-Verwaltungsrat Ernst Graf ist bemüht, die Frauen innerhalb der bestehenden Strukturen besser einzubinden und arbeitet dafür ein Konzept aus. Ismaili unterstreicht, dass nicht in erster Linie finanzielle Forderungen im Raum stünden. Stattdessen wünscht man sich Folgendes:

  • Die Nutzung von Synergien, so dass auch mal gemeinsame Aktivitäten stattfinden können und die Frauen im Sog der Profis Aufmerksamkeit erhalten.
  • Bessere Verträge für die Betreuerinnen.
  • Eigener Vorstand für die Frauen.

Ismaili ist das beste Beispiel dafür, dass Frauen und Männer auch zusammenspannen können. So trainiert die Teamstütze regelmässig mit den männlichen U17-Junioren im Klub und besucht einmal pro Woche das Stürmertraining von Stéphane Chapuisat.

Sendebezug: Radio SRF 1, Abendbulletin, 08.05.2018 18:45 Uhr

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