Zuffis steiler Aufstieg

2007 gab Luca Zuffi beim Challenge-League-Klub Winterthur sein Debüt als Profifussballer. 7 Jahre später steht der 24-Jährige im Kader des FC Basel und kann sich in der Champions League beweisen. Der Aufstieg des Winterthurers ist Paradebeispiel für eine vorbildliche Karriere-Planung.

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Luca Zuffis vorbildlicher Aufstieg

0:57 min, vom 5.11.2014

Sein Debüt im Profi-Fussball gab Luca Zuffi 2007 beim FC Winterthur - demjenigen Klub, bei dem er seit den E-Junioren heran gereift war. 4 Jahre später wechselte der 24-Jährige in die höchste Schweizer Spielkasse zum FC Thun, wo er sich auf Anhieb durchsetzte und zum wichtigen Leistungsträger wurde.

Bilderbuch-Aufstieg

Im zentralen Mittelfeld der Berner Oberländer absolvierte Zuffi 70 Spiele (8 Tore) und sammelte in der Europa League erste Erfahrungen auf internationalem Terrain.

In diesem Sommer holte Ligakrösus FC Basel den talentierten Winterthurer ins Kader. Auch am Rheinknie brauchte Zuffi keine Anlaufzeit und war von Anfang an eine wichtige Grösse. Trotz Rotationsprinzip von Trainer Paulo Sousa kam Zuffi schon zu 14 Einsätzen im Dress des FCB. Gegen Real Madrid und Ludogorets Rasgrad stand er in der «Königsklasse» über die gesamte Spielzeit auf dem Platz.

Vater als wichtiger Rückhalt

Einen möglichen Grund für seinen perfekt verlaufenen Werdegang und den steilen Aufstieg im Fussballgeschäft sieht Zuffi in seinem privaten Umfeld: «Ich habe das Glück, einen Vater an meiner Seite zu haben, der dieses Geschäft sehr gut kennt. Darum ist mir alles vielleicht ein wenig einfacher gefallen.»

Zuffis Vater Dario spielte unter anderem für YB, Winterthur und Lugano. Von 1993 bis 1998 stand er ebenfalls beim FCB unter Vertrag und stieg mit den «Bebbi» 1994 in die damalige Nationalliga A auf. Im Dress der Nationalmannschaft absolvierte Dario Zuffi 19 Partien.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 05.11.14 20:00 Uhr