Gruppe E: Schweiz und England in der Favoritenrolle

In der Gruppe E kommt es mit dem Duell Schweiz gegen England gleich zum Auftakt zum Aufeinandertreffen der Favoriten um den Gruppensieg. Die weiteren Nationen dürften nur Aussenseiter-Chancen haben.

Johan Djourou im Zweikampf mit Darren Bent.

Bildlegende: Duell der Gruppenfavoriten Johan Djorou trifft mit der Schweizer Nati zum Auftakt auf England. EQ Images

An England hat die Schweizer Nati zwiespältige Erinnerungen. Bereits vor 4 Jahren traf man zum Auftakt der EM-Quali auf die «Three Lions» und unterlag zuhause 1:3. Auswärts gab es dank zwei Barnetta-Toren im Wembley immerhin ein 2:2.

Die EM-Qualifikation verpasste die Nati trotzdem. England qualifizierte sich damals als Gruppensieger für die Endrunde in Polen und der Ukraine, die Schweiz schaffte es hinter Montenegro nur auf Platz 3.

3 Mannschaften heben sich ab

Die Chancen stehen gut, dass sich diese Geschichte nicht wiederholt. Neben England und der Schweiz dürfte in der Gruppe E nur Slowenien um die ersten beiden Plätze mitreden.

Bereits auf dem Weg an die WM-Endrunde in Brasilien waren die Slowenen, die sich überraschend für die WM 2010 in Südafrika qualifiziert hatten, Gruppengegner der Schweiz. In beiden Vergleichen mussten sie gegen das Team von Ottmar Hitzfeld jedoch als Verlierer vom Feld (0:1 und 0:2).

Makellose Bilanz gegen Underdogs

Gegen die übrigen Vertreter in der Gruppe E, Litauen, Estland und San Marino, hat die Nati noch nie Punkte abgegeben. Alle 3 Teams sind noch ohne Endrunden-Teilnahme. In der Qualifikation für die EM 2012 endete Estlands Weg allerdings erst in der Barrage, wo es mit dem Gesamtskore von 1:5 an Irland scheiterte.

Sendebezug: SRF zwei, sportpanorama, 07.09.2014, 18:15 Uhr.

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Fussball: EM-Quali, Vorschau und Rückblick Schweiz - England

2:14 min, vom 7.9.2014