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Internationale Ligen Baier gingen die Pferde durch

Daniel Baier hat mit einer obszönen Geste im Bundesliga-Spiel gegen Leipzig den Zorn des Gegners auf sich gezogen. Gut möglich, dass Augsburgs Captain nachträglich gesperrt wird.

Die Geste des Anstosses

1:0-Heimsieg in der 5. Runde über RB Leipzig: Für Augsburg hätte der Abend schön enden können. Doch Daniel Baier machte den Schwaben einen dicken Strich durch die Rechnung. Er löste mit einer unbedarften Geste mächtig Wirbel aus.

Kurz vor Schluss holte Baier zu einer masturbierenden Handbewegung aus. Die Videokameras fingen die Entgleisung ein. Auch für den gegnerischen Coach Ralph Hasenhüttl, offenbar der Adressat dieser Geste, war sie klar als Provokation zu erkennen.

Wirklich schon vergessen?

Der Sachsen-Trainer verweigerte dem Routinier deshalb nach dem Abpfiff den Handschlag und ereiferte sich: «Ich brauche die Aktion nicht zu kommentieren oder bewerten, das sollen andere tun.»

Hasenhüttl berichtete hinterher von einem Gespräch mit dem 4. Offiziellen. «Hätte er es gesehen, hätte er Baier sofort vom Platz gestellt. Das hat er mir versichert.»

Der Sünder selbst versuchte sich zu rechtfertigen. «Da sind Emotionen drin. Nach dem Spiel ist das vergessen», so Augsburgs Captain.