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Internationale Ligen Bayern München ist Deutscher Meister

So früh wie nie in der Geschichte der Bundesliga hat sich Bayern München den Meistertitel gesichert. Die Süddeutschen siegten bei Hertha BSC mit 3:1 und können somit 7 Runden vor Schluss nicht mehr von der Spitze verdrängt werden. Keinen Sieger gab es im torlosen Ruhrpott-Derby.

Legende: Video Zusammenfassung Hertha BSC - Bayern («sportlive») abspielen. Laufzeit 2:42 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 25.03.2014.

Pep Guardiola schreibt gleich in seinem ersten Amtsjahr als Bayern-Trainer Bundesliga-Geschichte: Zum ersten Mal wird eine Mannschaft bereits im März Meister. Guardiola übertrifft damit sogar Jupp Heynckes, der die Meisterschale im Vorjahr 6 Spiele vor Saisonende nach München geholt hatte.

Bei ihrem Gastspiel bei der Hertha liessen die Bayern nichts anbrennen: Schon nach einer Viertelstunde hatten sie sich durch Tore von Toni Kroos und Mario Götze mit 2:0 abgesetzt. In der zweiten Halbzeit konnte Herthas Adrian Ramos zwar noch per Elfmeter auf 1:2 verkürzen, die Bayern liessen sich ihren 25. Saisonsieg aber nicht mehr nehmen. Franck Ribéry traf in der 79. Minute zur Entscheidung.

Xherdan Shaqiri, der nicht zum Einsatz kam, feiert damit bereits den 5. Meistertitel seiner Karriere (3 mit Basel, 2 mit Bayern).

Kein Sieger im Ruhrpott-Derby

Für Rivale Dortmund, der mit seinen zwei Meistertiteln die totale Bayern-Dominanz heraufbeschworen hatte, war der Triumph der Münchner eine Nebenepisode am heutigen Abend. Grund dafür: Es stand das prestigeträchtige Ruhrpott-Derby gegen Schalke an, in dem es auch um den Kampf um die Champions-League-Plätze ging.

In einem gewohnt intensiv geführten Duell der beiden Erzrivalen sollte es jedoch keine Tore - und damit auch keine Veränderung in der Tabelle - geben. Dortmund verteidigt seinen 1-Punkte-Vorsprung auf Schalke und bleibt Zweiter - 25 Punkte hinter Bayern.

Wolfsburg gewinnt in Bremen

Wolfsburg, mit dem Schweizer Trio Diego Benaglio, Ricardo Rodriguez und Timm Klose in der Startformation, kam in Bremen zu einem 3:1-Sieg. Die Norddeutschen geraten durch die Niederlage allmählich in bedrohliche Nähe zu den Abstiegsplätzen. Wolfsburg, bei denen Benaglio verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste, übernachtet dagegen auf Platz 4, der zur Champions-League-Quali berechtigt. Bayer Leverkusen könnte die «Wölfe» allerdings mit einem Sieg in Augsburg wieder verdrängen.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Daniele, Obergösgen
    Herr Hoeness hat mal genug Zeit darüber Nachzudenken, was Er aus dem FC Bayern München gemacht hat! Vor paar Jahren hat Er noch heftig gewettert in Richtung Spanien und England, das Sie mit Ihren Spielergehältern und Transferpolitik den ganzen Fussball zerstören. Ein paar Jahre und 2 verlorenen Nationalen Titeln später, haben wir das gleiche Bild in Deutschland. Seit 40 Jahren vervolge ich mit viel Spass die Bundesliga am Samstag, doch nun dieses Jahr ist mir die Freude verloren gegangen. :-(
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    1. Antwort von Fabian, Dottikon
      Bayern macht dabei aber keine Schulden. Würde Financial-Fairplay endlich durch gesetzt, müsste Bayern gar nicht mehr solche Summen in die Hand nehmen, weil die anderen "grossen" sowieso nicht mehr spielen dürften.
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  • Kommentar von O. Toneatti, Bern
    Wenn der Meister schon bei Saisonbeginn feststeht, sind keine interessanten Spiele im Laufe des Jahres zu erwarten. Wem solche Abschlachtungsspiele der Bayern mit ihren 22 Stars und Multimillionären dennoch gefallen, muss schon ein seltsamer Mensch sein. Es sollte einfach, wie in der NHL (Eishockey) eine vorgeschriebene Gesamtlohnsumme einer Mannschaft nicht überschritten werden dürfen, so dass auf dem Spielplatz nicht nur Häuptlinge, sondern auch normale Indianer spielen müssten. Oder nicht?
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  • Kommentar von Dano Gentile, Bienne
    Leider war Shaqiri (schon) wieder auf der Bank. Auf dieser Bank kann man viel Geld verdienen.
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