«Clasico» im Zeichen von Cruyff und einer Revanche

Am Samstag stehen sich Barcelona und Real Madrid zum 264. Mal im «Clasico» gegenüber. Das Duell der Erzrivalen spielt zwar für den Titelkampf keine Rolle, an Brisanz fehlt es ihm dennoch nicht.

Barcelonas Ivan Rakitic im Zweikampf mit Reals Karim Benzema.

Bildlegende: Hart umkämpft Barcelonas Ivan Rakitic gegen Reals Karim Benzema. EQ Images

«Gracies Johan» – mit diesen Worten auf dem Trikot gedenken die Barça-Stars ihres ehemaligen Spielers und Trainers. Vor dem Anpfiff wird der am vergangenen Donnerstag an Lungenkrebs verstorbene Cruyff im Camp Nou von Spielern und Zuschauern geehrt. «Wir wollen den Clásico gewinnen und Cruyff widmen», versprach Andres Iniesta.

Im Titelkampf spielt das Giganten-Duell indes keine Rolle. Leader Barcelona weist einen Vorsprung von 10 Punkten auf das drittplatzierte Real Madrid auf. An Brisanz fehlt es der Partie aber bei Weitem nicht. Vor allem die Madrilenen brennen gegen den Erzrivalen auf Revanche.

«  Das ist ein besonderes Spiel und ein wahrer Höhepunkt. »

Zinédine Zidane
Trainer Real Madrid

Bei der 0:4-Hinrundenpleite hatte der Rekordmeister von Barça eine Lehrstunde erteilt bekommen, der Stachel sitzt immer noch tief. Inzwischen hat jedoch Zinédine Zidane das Traineramt übernommen. Der Franzose will als erster Real-Coach seit Bernd Schuster 2007 seinen Premieren-«Clasico» gewinnen. «Das ist ein besonderes Spiel und ein wahrer Höhepunkt», sagte der Franzose.