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Internationale Ligen Drmic: «Ich wehre mich»

Vor eineinhalb Jahren verletzte sich Josip Drmic schwer. Der Weg zurück in den Fussballalltag gestaltet sich steinig. Den grossen Traum von der WM-Teilnahme hat der 25-Jährige aber nicht aufgegeben.

Fussballer.
Legende: Kämpft für seinen Traum Josip Drmic will mit der Schweizer Nati an die WM nach Russland. Imago

Ein Knorpelschaden macht Josip Drmic seit März 2016 zu schaffen. Zwischenzeitlich dachte der 25-Jährige sogar ans Karriereende. In dieser Saison feierte der Stürmer von Gladbach mit ersten Einsätzen sein 2. Comeback.

Grosse Ziele erreicht man nur in kleinen Schritten.

Mit der WM-Teilnahme vor Augen kämpft sich Drmic in kleinen Schritten zurück. Im Interview mit der Rheinischen Post, Link öffnet in einem neuen Fenster spricht er über:

  • Die WM in Russland: «Es steht etwas Grosses an. Natürlich arbeite ich daran, es zu schaffen, zur WM zu fahren. Ob ich dabei sein kann, hängt von vielen Sachen ab. Grosse Ziele erreicht man nur in kleinen Schritten.»
  • Sein Verhältnis zu Nati-Coach Vladimir Petkovic: «Wir haben viel gesprochen in den letzten Monaten. In der ganz schweren Zeit war er da. Das hat mir geholfen. Ich weiss, dass ich dazu gehöre, er hat mir viel Vertrauen gegeben.»
  • Seinen Weg zurück in den Fussballalltag: «Ich werde nicht aufgeben, ich glaube an mich. Wie heisst es bei Rocky Balboa: Keiner schlägt dich so hart wie das Leben. Aber ich sage: Ich wehre mich.»
Legende: Video Josip Drmic und der steinige Weg zurück abspielen. Laufzeit 02:46 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 09.11.2017.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Marcello Sigrist (Marsig)
    Herr Graf, was die Vereinswechsel betrifft, hier die Auslandstationen von Murat Yakin als Spieler: 1997/98 VFB Stuttgart, 1998/99 und erste Spiele 1999/2000 Fenerbace Istanbul, Rückkehr nach Basel, 2000/2001 neun Spiele für Kaiserslauten, Rückkehr nach Basel! Noch Fragen?
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  • Kommentar von Josef Graf (Josef Graf)
    Josip Drmic ist ein toller Fussballer, der in seinen verletzungsfreien Zeit sowohl bei seinen Vereinen (in der Super League und in der Bundesliga) als auch in der Nationalmannschaft hervorragende Leistungen gezeigt und sich durchgesetzt hat. Unvergessen sind z.B. seine Einsätze als Joker beim 3:2 gegen Slowenien und beim 1:0 gegen Lettland oder sein Doppelpack gegen Kroatien. Ich wünsche Ihm viel Glück und viel Willen auf dem weiteren Weg zurück.
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  • Kommentar von Marcello Sigrist (Marsig)
    Es ist sicher traurig, wenn man so lange Zeit verletzt ist. Trotzdem frage ich mich immer wieder, warum so hoch gejubelte Spieler im Ausland nicht reüssieren? Ein paar wenige haben es geschafft, im Ausland gross Karriere zu machen. Dann gibt es die anderen wie Gebr. Yakin, Zuber, Seferovic, Drmic, Shaqiri, Embolo, die eigentlich nur durch ewige Clubwechsel auffallen oder die Ersatzbank drücken. Wo liegt das Übel? Sind wir uns nicht gewohnt, hart zu trainieren? Hat jemand eine Antwort?
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    1. Antwort von Josef Graf (Josef Graf)
      Ein Antwortversuch, obwohl Ihr Kommentar wenig mit der Verletzungsgeschichte von Drmic zu tun hat: Wie Sie selbst kürzlich geschrieben haben, streben Athleten nach höheren Zielen. Die Fussballprofis machen da keine Ausnahme. Einem Teil gelingt es, höhere Ziele zu erreichen, einem Teil nicht. Das ist kein Übel, sondern der Lauf der Dinge. Davon abgesehen fallen nicht alle von Ihnen erwähnten Fussballer "durch ewige Clubwechsel" auf, und hat z.B. Murat Yakin durchaus tolle Ziele erreicht.
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