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Internationale Ligen Favre wettert über England: «Was machen die da eigentlich?»

Lucien Favre offenbart in einem Interview mit dem «Tagesspiegel», dass er wenig von der Premier League hält.

Lucien Favre verwirft die Hände
Legende: Kann die Premier League nicht verstehen Lucien Favre. Reuters

«Ich gönne den Engländern das viele Geld», stellt Favre klar. Doch er beobachtet in der Premier League «fragwürdige Prioritäten», bei denen «der Fussball nur eine Nebenrolle spielt». Er fragt sich: «Was machen die da eigentlich taktisch gesehen?»

  • «Tottenham ist in der Liga Zweiter und scheitert in der EL an Gent!»
  • «ManCity reist in der CL mit einem 2-Tore-Vorsprung nach Monaco und fliegt noch raus.»
  • «Arsenal hat gegen die Bayern nicht den Hauch einer Chance.»

Lob an Granit Xhaka

Özil, Sanchez und Walcott – diese drei Arsenal-Stars fallen bei Favre durch: «Nur Koscielny und Xhaka genügen den Ansprüchen, die so ein Klub haben sollte.»

Folgende Gründe nennt der Schweizer für Englands fussballerische Flaute:

  • «Die Klubs spielen alle paar Tage irgendwelche Pokalwettbewerbe aus.»
  • «Es bleibt kaum Zeit für Regeneration und für ein richtiges Training.»
  • «Alles wird dem Fernsehvertrag untergeordnet.»

Besser läuft es Favre selbst mit Nizza. Trotz der finanzkräftigeren Konkurrenten PSG, Marseille und Lille ist die CL-Qualifikation weiterhin möglich.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Noge Dlonra (Edsonarantes)
    In der PL lassen sich zahlreiche Schlüsselspieler verheizen. Zu viele Spiele ohne genügend Zeit zur notwendigen Generation. Hoffe für diese tollen Sportler, dass sie wenigstens bei gewissen Verletzungen nicht auch noch "Fit-Gespritzt" werden! Dazu würde mich die Meinung von unserem ehemaligen Spieler SENDEROS sehr interessieren; er ist aus meiner Sicht einer dieser tragischen "Verheizten" aus der PL. Obwohl noch im besten Fussballeralter, ist er heute leider nur noch ein Schatten seiner Selbst.
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    1. Antwort von Franz Huber (R.)
      Senderos soll verheizt worden sein. Bitte schön das ist einfach nur lächerlich. In anderen Ligen spielen sie quasi genau gleich viele Spiele wie in England. Und das viele Fernsehgeld kann die Premier League generieren weil sie sehr früh gemerkt haben dass es in Asien einen riesigen Markt gibt. Und den haben sie bearbeitet, zb. mit early games am Sa. und So., die in Asien dann in der Prime Time laufen. Andere Ligen haben es jetzt auch gemerkt. Die Spanier haben die Anspielzeiten auch angepasst.
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  • Kommentar von André Piquerez (Nemesis1988)
    Sanchez ist sicher der beste Spieler von Arsenal, 18 Tore 9 Assists, Walcott 10 Tore 2 Assists...was hat Favre gegen Sanchez? ohne den wären sie in der Meisterschaft einige Ränge tiefer klassiert..Sanchez war einst Teil der Barca-Mannschaft die fast unbesiegbar war...
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  • Kommentar von Markus Breitschmid (Markus in Washington)
    Die Premier League unterliegt dem amerikanischen Modell. Zum Beispiel in der National Football League geht es nicht um sportliche Höchstleistungen sondern um Unterhaltung. Dem Unterhaltungswert – mit Sport und anderen Nicht-Sportaktivitäten – wird versucht möglichst vile Fernsehzuschauer anzulocken damit möglichst lukrative Werbespots verkauft werden können. Die eigentliche körperliche, spielerische und taktische Leistung im Sport ist Nebensache.
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