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Internationale Ligen Financial Fair Play: Hohe Strafen für PSG und ManCity

Der englische Meister Manchester City und der französische Champion Paris St-Germain müssen wegen Verstössen gegen das sogenannte Financial Fair Play rund 60 Millionen Euro Busse zahlen. Es sind die höchsten Geldstrafen in der Geschichte der UEFA.

Legende: Video UEFA verhängt hohe Bussen («sportaktuell») abspielen. Laufzeit 00:19 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 16.05.2014.

Die UEFA hat Manchester City und den PSG mit 60 Millionen Euro gebüsst, weil die beiden Landesmeister gegen das «Financial Fair Play» des europäischen Verbandes (die Klubs sollen nur noch so viel ausgeben dürfen, wie sie einnehmen) verstossen haben. Zudem dürfen die Klubs in der kommenden Saison nur 21 statt 25 Spieler für die Champions League melden.

Klubs können Geld zurückholen

Die von arabischen Investoren alimentierten Top-Klubs sollen sich mit teuren Investitionen unerlaubte Wettbewerbsvorteile verschafft haben. Sollten City und PSG in den kommenden 2 Jahren die Finanz-Vorgaben der UEFA erfüllen, können die Beschränkungen am Ende der Saison 2015/2016 aber aufgehoben werden und beide Klubs bis zu 40 Millionen Euro zurückerhalten.

Der Verein aus Manchester ist seit fast 6 Jahren in Besitz einer Herrscherfamilie aus den Vereinigen Arabischen Emiraten, PSG wird seit 2011 von einem Konsortium aus Katar geführt.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Reto Munteler, Zürich
    Ursprünglich hiess es, dass Vereine, die gegen das Financial Fairplay verstossen, für eine gewisse Zeit aus den europäischen Wettbewerben ausgeschlossen werden. Aber die Uefa scheint für finanzkräftige Vereine eine lohnendere Bestrafung in der Hinterhand zu haben.
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  • Kommentar von R.W., Schweiz
    Blödsinn hoch 2!!! Die UEFA bestraft ja Real Madrid, Barcelona und Chelsea, um nur 3 weitere zu nennen auch nicht? Wenn dies so wäre, dass sich Manchaster City und PSG einen Vorteil verschaft haben, dann wär es ja bei Chelsea schon seit x Jahren....... Kommt noch dazu, dass bereits in der kleinen Schweiz genau das gleiche passiert. Wenn ich aus den Medien erfahre, dass ein Spieler 1.4 Mio verdient und der Club dieses Jahr wieder 3.3 Mio von privaten holen muss, dann ist dies doch das gleiche...
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    1. Antwort von D. Flückiger, Zürich
      @R.W. Sie kennen die Regeln nicht.Es geht um die Transfers innerhalb einer Spielzeit.Schauen Sie sich die Ausgaben und Einnahmen an,dann verstehen Sie das Prinzip.Chelsea hat immer wieder Spieler verkauft (Mata, de Bruyne, etc.) welche wieder Geld für neue Transfers gibt.Dies ist bei PSG und ManCity nicht der Fall.Daher die hohen Verstösse gegen das Fairplay.Real und Barcelona haben ebenfalls mit Abgängen und kleineren Zukäufen alles eingehalten.Was die Clubs Lohn zahlen,spielt hier keine Rolle.
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  • Kommentar von Martin Classen, BL
    60 Millionen? Das zahlen die Scheichs ja aus ihrer Portokasse... Die Vereine werden bestraft, weil sie mehr ausgeben als einnehmen, und dann belegt man sie noch mit zusätzlichen 60 Millionen kosten...
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