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UEFA schliesst ManCity aus
Aus sportflash vom 14.02.2020.
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Financial-Fairplay-Verstoss 2 Jahre kein Europacup für Manchester City

Die Uefa schliesst ManCity wegen Verstössen gegen das Financial Fairplay für 2 Saisons aus dem Europacup aus.

Der englische Meister Manchester City ist wegen Verstössen gegen das Financial Fairplay für die kommenden zwei Saisons (2020/21 und 2021/22) aus der Champions League ausgeschlossen worden. Der Klub von Trainer Pep Guardiola muss zudem eine Busse in Höhe von rund 32 Millionen Franken zahlen, teilte die Uefa mit.

Falsche Angaben bei Sponsoren-Geldern

Der Klub habe «schwerwiegende Verstösse» gegen die Regularien begangen, die das Urteil der verbandseigenen Finanzkontrollkammer veröffentlichte. Der englische Meister habe zwischen 2012 und 2016 Sponsoreneinnahmen überbewertet und der Uefa so falsche Informationen übermittelt.

So sollen Gelder, die als Einnahmen durch Sponsoren aus Abu Dhabi deklariert waren, in Wirklichkeit von ManCity-Haupteigner Scheich Mansour bin Zayed Al Nahyan gezahlt worden sein. Im Grundsatz soll das Financial Fairplay solche Tricks vermeiden. Die Klubs, die im Europacup antreten, dürfen nicht mehr ausgeben als sie einnehmen.

ManCity geht vor TAS

ManCity kündigte in einem Statement an, vor dem Internationalen Sportgerichtshof TAS Berufung gegen das Urteil einzulegen.

Der Klub reagierte in der Stellungnahme «enttäuscht, aber nicht überrascht». Der Fall sei von der Uefa initiiert, juristisch verfolgt und beurteilt worden, kritisierte ManCity. Nach diesem «vorverurteilenden Prozess» werde der Verein nun so schnell wie möglich eine unabhängige Untersuchung anstrengen.

Bleibt der Ausschluss bestehen?

In der laufenden Saison steht Manchester City in der Königsklasse in den Achtelfinals und trifft dort auf Real Madrid. Welche Auswirkungen die Strafe gegen City für die Spielzeiten 2020/21 und 2021/22 hat, ist derzeit kaum abzusehen. Ob die mit Starspielern gespickte Mannschaft von Guardiola beisammen bleibt, erscheint aber fraglich.

Sendebezug: SRF zwei, sportflash, 14.02.2020, 20:00 Uhr.

15 Kommentare

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  • Kommentar von Timo Haslebacher  (MojinMienai)
    Ein Schritt in die richtige Richtung...
    Übrigens:
    1. Das Argument "er hat doch auch, wieso nur ich?" ist hierbei fehl am Platz... Du kannst als Dachverband nur Verein bestrafen, bei denen du klare Verstösse nachweisen kannst und das ist nun wohl bei ManCity geschehen, bei Vereinen wie Real, PSG oder Barca können solche Strafen in Zukunft auch noch kommen, doch dafür muss erst genügend Beweismaterial her... Das Problem ist, dass viele grosse Klubs Wege um das FFP herum finden und es austricksen
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  • Kommentar von Ivo Flüeler  (Ivory)
    Ich finde es ein bisschen merkwürdig, dass es gerade ManCity trifft.. Es ist bestimmt nicht die einzige Mannschaft, welche gegen diese Regeln verstossen!! Die Vereine dürfen nicht mehr ausgeben als sie einnehmen!? Irrsinniger Witz!! Dann müsste man die CL schliessen...
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  • Kommentar von mario hellberg  (fusci)
    Amerikanische Ligen sind da einfach besser und vile fairer organisiert mit dem Salerycap... also Lohndach der Spieler. Es ist doch nicht fair das ein FC ein reichen Mäzen an Land ziehen kann und dann fast ins unendliche Spieler einkaufen kann. Da sollte es schon lange VIEL klarere Grenzen geben. Aber daran haben die Geldgierige. UEFA und FIFA kein interesse.
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