«Fohlen» tilgen Cup-Schmach - HSV fällt immer tiefer

Borussia Mönchengladbach hat mit einem 3:1-Heimsieg gegen Borussia Dortmund erfolgreich auf das Cup-Debakel gegen Arminia Bielefeld reagiert. Der HSV unterlag Wolfsburg 0:2 und rutschte auf einen direkten Abstiegsplatz ab.

Oscar Wendt und Teamkollegen im frenetischen Jubel.

Bildlegende: In der ersten Minute Oscar Wendt (links) traf für die Borussen nur 28 Sekunden nach dem Anpfiff zum 1:0. Imago

Borussia Mönchengladbach hat sich von der Cup-Niederlage gegen Drittligist Bielefeld am Mittwoch erholt. Die Mannschaft von Lucien Favre schlug zuhause Borussia Dortmund mit 3:1. Nach einem Blitzstart und der 1:0-Führung von Oscar Wendt (1.) gingen die Fohlen bis in die 67. Minute mit 3:0 in Front. Das 1:3 von Ilkay Gündogan brachte den BVB nicht zurück ins Spiel.

Mönchengladbach, bei denen Yann Sommer und Granit Xhaka gegen Dortmund in der Startelf standen, reitet in der Liga weiterhin auf der Erfolgswelle: Die letzte Niederlage datiert am 6. Februar (0:1 gegen Schalke) und liegt damit bereits 64 Tage zurück.

Djourou fliegt vom Platz

Immer tiefer in die Krise rutscht der HSV: Die Hamburger unterlagen zuhause Wolfsburg 0:2 und warten seit nunmehr 8 Spielen auf einen Sieg. Seit 495 Minuten haben die Norddeutschen kein Tor mehr erzielt. In der Schlussphase sah HSV-Captain Johan Djourou noch wegen unsportlichen Verhaltens die gelb-rote Karte. Josuha Guilavogui (10.) und Daniel Caligiuri (73.) trafen für den Tabellenzweiten. Der HSV rutschte nach der 15. Saisonniederlage auf den vorletzten Tabellenrang ab.

Bayern dank Lewandowski

Mann des Spiels beim 3:0-Heimsieg von Leader Bayern gegen Eintracht Frankfurt war Robert Lewandowski. Seinen grossen Auftritt hatte der Pole bereits nach 15 Minuten: Lewandowski nahm den Ball mit dem Rücken zum Tor an und traf danach aus der Drehung herrlich ins linke obere Eck zum 1:0.

Nach der Pause doppelte Lewandowski mit Saisontreffer Nummer 16 zum 2:0 nach (66.), Thomas Müller traf zum 8 Minuten vor dem Schlusspfiff zum Endstand. Haris Seferovic spielte auf der Gegenseite 90 Minuten durch, konnte sich gegen den überlegenen Gegner aber nicht in Szene setzen.

Bürki mit weisser Weste

Besser verlief der Spieltag Nati-Kollege Roman Bürki: Der Torhüter hielt für Freiburg beim 0:0 auf Schalke seinen Kasten rein. Mit teils spektakulären Paraden sicherte der 24-Jährige den Süddeutschen damit einen Punkt. Dabei wäre gar ein Sieg für Freiburg dringelegen. In der 57. Minute wurde Admir Mehmedi im Strafraum gefällt, Julian Schuster verpasste beim fälligen Elfmeter jedoch den möglichen Siegtreffer.

Sendebezug: Radio SRF 3, Abendbulletin, 11.4.2015, 17:40 Uhr