Freuler: Warten auf den Anschluss

Mit starken Auftritten bei Atalanta Bergamo macht Remo Freuler Werbung in eigener Sache. Sein Fernziel ist die WM 2018 in Russland.

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Remo Freuler: Von Bergamo in die Nati?

2:28 min, vom 6.3.2017

Der Transfer von Luzern nach Bergamo im Januar 2016 hat sich für Remo Freuler gelohnt:

  • Im November stand er gegen die Färöer erstmals im Nati-Kader.
  • Aktuell ist Atalanta auf Serie-A-Platz 5 klassiert.

An die italienische Mentalität habe er sich gewöhnt, sagt er. Aber: «Sie denken langsamer.» Kein Wunder – er wartete fast 3 Monate auf den Internetanschluss.

«  Ruhig, bodenständig, freundlich. »

Freuler über Freuler

Wie Granit Xhaka und Ricardo Rodriguez ist Freuler 1992 geboren. Aber auf den ersten A-Nati-Einsatz wartet er noch. Dazu sagt der 27-fache U-Internationale:

  • «Mit Trainer Petkovic tausche ich mich regelmässig per SMS aus.»
  • «Wenn ich im Kader bin, will ich natürlich auch spielen.»
  • «Bisher 2 Tore und 4 Assists für Bergamo – das kann ich noch verbessern.»
  • «Die WM 2018 in Russland ist das Fernziel.»
«  Im 4-3-3 als Sechser oder Achter. »

Freulers Lieblingsposition

Die Bemerkung, seine Spielweise erinnere an den früheren Captain Gökhan Inler, überrascht Freuler: «Das habe ich mir nie überlegt, aber es ist schon möglich.» Sein persönliches Vorbild ist einer der Erfolgreichsten überhaupt – Andres Iniesta.