Fussballer in Griechenland fürchten Grexit

Griechenland droht weiterhin der Rauswurf aus der Eurozone. Sollte das Land zur Drachme zurückkehren, müssen sich die Arbeitnehmer auf Löhne einstellen, die rasch an Wert verlieren. Betroffen sind auch Profisportler.

Als wäre die Krise der griechischen Liga nicht schon schwer genug: Mehrmals wurde die Super League letzte Saison nach Ausschreitungen und Schiedsrichterbedrohungen unterbrochen, mutmassliche Spielmanipulationen untergraben die Glaubwürdigkeit des Fussballs.

Und nun droht ein Exodus der ausländischen Spieler. Sollten die Legionäre künftig ihren Lohn in Drachmen erhalten, dürften etliche Akteure das Weite suchen.

Suche nach Umgehungsklauseln

Laut Medienberichten versuchen Spielerberater derzeit, in den Verträgen ihrer Schützlinge eine Euro-Klausel einzufügen und die Überweisung der Löhne auf ausländische Konten zu erzwingen. Letzteres ist angesichts der aktuellen Kapitalverkehrskontrollen kaum möglich.

In Griechenland engagiert sind unter anderem Nati-Spieler Pajtim Kasami (derzeit kursieren Gerüchte über eine mögliche Rückkehr nach Italien), der Ex-U21-Internationale Damian Bellon oder der Ex-Basler Mladen Petric.