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Internationale Ligen Ibrahimovic rastet aus: «Dieses Scheissland verdient PSG nicht»

Zlatan Ibrahimovic hat nach der 2:3-Niederlage seines Klubs Paris Saint-Germain für einen Eklat gesorgt. Der Schwede beschimpfte einen Offiziellen und sprach von einem «Scheissland», das den PSG nicht verdiene.

Legende: Video Ibrahimovics Schimpf-Tirade (Quelle: Canal Football Club) abspielen. Laufzeit 0:29 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 15.03.2015.

Zwei Tore hatte Zlatan Ibrahimovic gegen Bordeaux erzielt. Wegen eines Gegentreffers kurz vor Schluss musste PSG dennoch als 2:3-Verlierer vom Feld.

«Sind keine Amateure»

Nach dem Match verlor Ibrahimovic die Nerven. TV-Bilder zeigten, wie der Schwede einen Offiziellen als «verdammtes A...loch» beschimpfte. «Wacht auf, wir sind nicht Amateure. In 15 Jahren habe ich noch nie einen solchen Schiedsrichter erlebt. In diesem Scheissland, das den PSG nicht verdient», rief er.

Er bezog sich offenbar auf einen nicht geahndeten Rückpass auf den Bordeaux-Torhüter. Teamkollege Thiago Silva versuchte vergeblich, Ibrahimovic zu bremsen.

Legende: Video Rote Karte Ibrahimovic gegen Chelsea abspielen. Laufzeit 1:10 Minuten.
Aus sportlive vom 11.03.2015.

Entschuldigung folgt

Nur Stunden danach entschuldigte sich Ibrahimovic. Er habe «weder Frankreich noch die Franzosen» angreifen wollen, schrieb er. «Ich möchte mich entschuldigen, falls sich jemand gekränkt fühlen sollte.»

Am Mittwoch war der Stürmer in der Champions League gegen Chelsea vom Platz gestellt worden.

17 Kommentare

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  • Kommentar von Gysler A, VD
    "This shit country" wie Ibrahimovic so schööööön sagt, ist doch das Land wo er sein Geld verdient!! Bin gespannt, ob er tatsächlich für 4 Spiele gesperrt wird. Zudem sollte ihn der Verein PSG auch büssen
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  • Kommentar von Patrick, Limoges
    Heizer BE, wie wärs wenn Sie versuchen würden ein wenig über die Mauern des Berner Bärengrabens hinauszuschauen? Fakt ist, dass er mit seinem Ausraster (Maxi BS+Baltensperger ZH,Emotionen im Sport sind natürlich absolut o.k. doch wenn ein Profi mit Vorbildcharakter eine ganze Nation beleidigt ist das schlichtweg inakzeptabel) mit max 4 Spielsperren sanktioniert werden kann+und in FRA eine riesige Polemik ausgelöst hat ! Würden Sie ebenfalls so nachsichtig reagieren, würde er in der CH spielen?
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  • Kommentar von Karli Odil, Luzern
    Es ist statistisch bewiesen, dass nachdem im TV die Spuckattacken, Beissattacken und Kopf in Brust Attacken hundertausendfach gezeigt wurden, unsere Jugend- und Kinderfussballer auch damit angefangen haben. Vorbilder mit positiven Werten in Sport, Politik oder sonstwo in der Gesellschaft, sollten propagiert werden, andere negative Beispiele sollten nicht einmal Erwähnung finden und krass bestraft, wenn nicht mit Berufsverbot belegt werden.
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