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Internationale Ligen Inler zu Besiktas – auch Senderos und Tarashaj wechseln

Ex-Nati-Captain Gökhan Inler beendet seine persönliche Leidenszeit bei Leicester City und wechselt zu Besiktas Istanbul. Philippe Senderos schliesst sich den Glasgow Rangers an, Shani Tarashaj wird an Frankfurt ausgeliehen.

Legende: Video Tarashaj, Inler, Senderos: 3 Schweizer wechseln den Klub abspielen. Laufzeit 2:05 Minuten.
Aus sportaktuell vom 31.08.2016.

Nach seinem unbefriedigenden Intermezzo auf der Insel unterschrieb Gökhan Inler einen 3-Jahres-Vertrag bei Besiktas. Der 14-fache und amtierende türkische Meister spielt diese Saison in der Champions League und rüstet sein Kader auf. Nebst dem 32-Jährigen stossen Caner Erkin (zuletzt Inter Mailand) und Atinc Nukan (RB Leipzig) zum Süper-Lig-Klub in die 15-Millionen-Grossstadt.

Auch keinen Platz mehr im Nationalteam

Der Schweizer Mittelfeldspieler mit türkischen Wurzeln erhofft sich vom Wechsel nochmals einen Schwung in seiner Karriere. Bei Leicester City wurde Inler zwar Champion in der Premier League. Allerdings beschränkte sich sein Anteil daran auf 5 Meisterschaftseinsätze. Wegen fehlender Spielpraxis flog der Ex-Captain aus dem Nationalteam gund verpasste die EURO in Frankreich.

Senderos zu den Rangers

Philippe Senderos setzt seine Karriere in Schottland bei den Glasgow Rangers fort. Der 31-jährige Innenverteidiger, dessen Vertrag bei den Grasshoppers in diesem Sommer nicht verlängert worden war, unterschrieb beim 54-fachen schottischen Meister für ein Jahr. Die Rangers schafften auf diese Saison hin die Rückkehr in die höchste Liga. 2012 war der Klub in die vierthöchste Liga zwangsrelegiert worden.

Legende: Video Tarashaj zu seinem Wechsel nach Frankfurt abspielen. Laufzeit 2:37 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 31.08.2016.

Tarashaj trifft auf Seferovic

Shani Tarashaj zieht es derweil in die Bundesliga. Der 21-jährige Offensivspieler wechselt leihweise vom FC Everton zu Eintracht Frankfurt. Beim Premier-League-Klub, der seit Januar 2016 die Rechte an ihm hat, ist Tarashaj noch nie zum Einsatz gelangt und stand in bislang 3 Partien kein einziges Mal im Kader.

Die Rückrunde hatte Tarashaj noch bei seinem Ex-Klub Grasshoppers zu Ende gespielt. Nach seinem Transfer zu den «Toffees» im Sommer bestritt er dort die Saisonvorbereitung. Unter dem neuen Trainer Ronald Koeman waren seine Perspektiven aber so gut wie aussichtslos.

Sendebezug: Laufende Fussball-Berichterstattung

2 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Leuenberger (hansle)
    Immer dasselbe Spiel: Grosses Talent, Kopf verdrehen, steile Karriere vorgaukeln, dann hin und her geschoben werden. Schliesslich in der Versenkung oder bei einem Nobody-Klub verschwinden. Die Manager der Spieler haben, was sie haben wollten: das Geld! Schade, dass hier nicht einmal ein Riegel geschoben wird.
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    1. Antwort von Nicolas Dudle (Nicolas Dudle)
      Wie soll das gehen, in einer "freien" Marktwirtschaft, in der der Mensch zur Ware wird? Früher oder später ergibt sich der Mensch und tröstet sich mit seinem Bankkonto. Ich will aber auch nicht verneinen, dass einige Talente zuerst das Bankkonto sichern und sich erst anschliessend um die Karriere kümmern. Betrachtet man das Tun der Sklaventreiber, ist das sogar legitim.
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