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Internationale Ligen Juve verliert «Skandal-Derby»

An der Spitze der Serie A hat Juventus Turin einen weiteren Schritt Richtung 31. Meistertitel verpasst. Der Champions-League-Halbfinalist verlor überraschend das Stadtderby bei Torino mit 1:2. Das Duell war zuvor von schlimmen Zwischenfällen überschattet worden.

Juves Lichtsteiner wendet sich von den jubelnden Torino-Spielen ab.
Legende: Auf der Verliererseite Der Schweizer Nati-Verteidiger Lichtsteiner (links) mag dem Torino-Jubel nicht zuschauen. Keystone

Im «Stadio Olimpico» explodierte vor dem Anpfiff ein Sprengkörper, dabei wurden nach ersten Angaben 11 Menschen verletzt, zwei von ihnen schwer.

Bei der Anreise war bereits Juves Mannschaftsbus von Dutzenden Torino-Hooligans umringt und mit Steinen, Flaschen und Eiern beworfen worden. Dabei wurde eine Fensterscheibe beschädigt, Spieler wurden nicht verletzt. Juve-Sportdirektor Giuseppe Marotta verurteilte die Gewalt und bezeichnete den Vorfall als skandalös.

Auf dem Rasen setzte sich der Aussenseiter Torino durch. Die Gäste-Führung durch Pirlo (35.) konnte Darmian (45.) mit dem Pausenpfiff wettmachen. Quagliarella (57.) schoss das goldene Tor zum 1. Derby-Sieg für Torino seit über 20 Jahren.

Von Juves Patzer konnten die Verfolger Lazio Rom (1:1 gegen Chievo) und die AS Roma (am Samstag 1:2 bei Inter) nicht wirklich profitieren. 6 Runden vor Schluss führt Juve nun mit 14 Punkten Vorsprung.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Alberto da Vinci, Pratteln
    Skandalös ist wenn der Papa randaliert und der Sohn neben dran steht. Die Polizei nicht eingreifen darf weil das Gesetzt dies nicht erlaubt. Der Bus wurde attackiert und eine Scheibe ging zu Bruch. Das hinter diesen Scheiben zahlreiche Nationalspieler sitzen die 2006 mit Italien den WM Titel gewannen ist egal. Gleichzeitig kaufen sie dann im Sohn ein Italien Trikot mit Pirlo oder Buffon. Das sagt schon alles wie Dumm solche Menschen sind. Solche Möchtegern Fans sollten hart bestraft werden.
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    1. Antwort von Silvio Lupo, Schwyz
      Ein Wunder dass in Italien überhaupt noch Väter mit ihren Kindern ins Stadion gehen. Das war mal anders:(
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