Juventus: Zurück im eigenen Selbstverständnis

Nach Jahren sportlicher Turbulenzen infolge des Manipulationsskandals hat sich Juventus Turin zum 2. Mal in Folge den «Scudetto» gesichert und sich an der Spitze des italienischen Fussballs etabliert.

«Wir sind wieder dort, wo wir hingehören», meinte der Schweizer Internationale Stephan Lichtsteiner. Im Juventus-Selbstverständnis heisst das: in der Serie A ungefährdeter Meister und in der Champions League immerhin unter den Top 8 (Viertelfinal-Out gegen Bayern München).

Tiefpunkt Zwangsabstieg

2006 hatte der italienische Rekordmeister seinen Tiefpunkt mit dem Zwangsabstieg nach dem Manipulationsskandal erreicht. Nun hat die «Alte Dame» aus sportlicher Sicht die Vergangenheit hinter sich gelassen, sich mit Coach Antonio Conte an die Spitze zurückgekämpft und sich dort auch behauptet.

Konstanz als Erfolgsfaktor

Für die Turiner ist es der 2. Titel in Folge und der 29. «Scudetto» insgesamt. In der vergangenen Spielzeit mussten sie bis 2 Runden vor Schluss um den Meistertitel bangen. In dieser Saison fiel die Entscheidung deutlich früher. Nicht zuletzt deshalb, weil Juventus eine Konstanz an den Tag legte, von der andere Grossklubs wie Milan, Napoli, Lazio oder Inter nur träumen konnten und zudem über die beste Defensive der Liga verfügte (nur 20 Gegentore in 35 Spielen).

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