Juves 6. Titel in Serie: Dank Transfergeschick und Routine

In Italien bleibt der alte und neue Meister Juventus Turin das Mass aller Dinge. Seit 2011/12 hat kein anderes Team den «Scudetto» gewonnen.

Mit einem 3:0-Heimsieg gegen Crotone machte Juventus den Meistertitel eine Runde vor Schluss perfekt. Zwei Eckpfeiler erwiesen sich auf dem Weg zum 33. Titel des Rekordmeisters als wegweisend.

Schlagkräftige Transfers

Im Sommer 2016 wechselte Leistungsträger Paul Pogba zu Manchester United. Längst ist klar – der Abgang des Franzosen wurde bestens kompensiert.

  • Italiens Rekordtransfer Gonzalo Higuain (90 Mio. Franken) schlug sofort ein.
  • Miralem Pjanic von der AS Roma ist neuer Lenker und Denker im Mittelfeld.
  • Rechtsverteidiger Dani Alves kam als ablösefreies Schnäppchen aus Barcelona.

Eingespielte Defensive

Nicht nur an der EURO 2016 setzte Italien auf ein Turiner Abwehr-Quartett, das im Klub seit Jahren zusammen spielt. Die Routiniers verstehen sich längst blind.

  • Gianluigi Buffon (seit 2001 im Klub)
  • Giorgio Chiellini (2005)
  • Leonardo Bonucci (2010)
  • Andrea Barzagli (2011)

Nun winkt Juve sogar das Triple. Nach dem Coppa- und Meistertitel spielen die Turiner in der Champions League am 3. Juni im Final gegen Real Madrid.

Die Nummer 6 auch für Lichtsteiner