Klopp und der erfundene Ehebruch

Eigentlich hat Jürgen Klopp vor dem DFB-Pokal-Halbfinal schon genug Sorgen. In seinem möglicherweise letzten grossen Spiel trifft der BVB-Coach ausgerechnet auf das übermächtige Bayern München. Ein wildes Gerücht um seine Ehefrau machte Klopp das Leben aber zusätzlich schwer.

Jürgen Klopp bewies an der Medienkonferenz einmal mehr seinen Sinn für Humor.

Bildlegende: Sorgte für einen Lacher Jürgen Klopp bewies an der Medienkonferenz einmal mehr seinen Sinn für Humor. Keystone

An der Medienkonferenz zum Pokal-Schlager zwischen Dortmund und Bayern waren es für einmal nicht die Fragen zum Spiel, sondern vielmehr ein kursierendes Gerücht um den Ende Saison scheidenden BVB-Coach Jürgen Klopp, welches im Zentrum des Interesses stand.

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Klopp: «Grosse Vorfreude auf das Duell» (Quelle: SNTV)

1:54 min, vom 28.4.2015

Seit Tagen wurde gemunkelt, Klopp habe seine Ehefrau Ulla mit einer Spielerfrau betrogen und habe deshalb auch seinen Abgang in Dortmund erklärt. Der 47-Jährige wies das Gerücht aber in seiner gewohnt abgebrühten Manier von sich ab: «Sie hätte einen sichtbaren Grund gehabt, mich rauszuwerfen. Aber nicht, weil ich mit einer anderen Frau etwas gehabt hätte, sondern weil ich ein bisschen doof bin».

Über die so wichtige Partie gegen den frischgebackenen Meister aus München wurde dann doch auch noch gesprochen. «Wer den Pokal gewinnen will, muss die Bayern schlagen. Egal, ob im Finale oder im Halbfinale», so Klopp ganz nüchtern.