Leverkusen nach Umweg im Pokal-Viertelfinal

Bayer Leverkusen ist wenig überzeugend in den Viertelfinal des DFB-Pokals eingezogen: Die «Werkself» setzte sich gegen den 1. FC Kaiserslautern mit 2:0 nach Verlängerung durch. In der nächsten Runde steht auch Borussia Dortmund.

Leverkusen und Karim Bellarabi (Nummer 38) wären gegen den Unterklassigen beinahe ins Straucheln gekommen.

Bildlegende: Souverän ist anders Leverkusen und Karim Bellarabi (Nummer 38) wären gegen den Unterklassigen beinahe ins Straucheln gekommen. Keystone

Mit Kaiserslautern hatte Bayer Leverkusen noch eine offene Rechnung zu begleichen. In der vergangenen Saison musste die «Werkself» im Pokal-Viertelfinal eine schmerzliche 0:1-Pleite nach Verlängerung gegen die «Roten Teufel» einstecken. Am Dienstag glückte nun die Revanche – wenn auch mit viel Mühe.

Vor heimischem Anhang setzte sich die Elf von Roger Schmidt, bei der Nati-Stürmer Josip Drmic in der 79. Minute ausgewechselt wurde, mit 2:0 nach Verlängerung durch. Hakan Calhanoglu (102.) und Stephan Kiessling (114.) schossen gegen den Zweitligisten die Tore.

Immobile schiesst Dortmund zum Sieg

Viel Mühe bekundete auch Borussia Dortmund. Drei Tage nach dem klaren Sieg in der Bundesliga im Derby gegen Schalke kam der BVB auswärts beim Drittligisten Dynamo Dresden zu einem 2:0-Erfolg. Erst in der 50. Minute brachte Ciro Immobile die Gäste in Führung. Wenige Sekunden vor dem Abpfiff sorgte der Italiener für die definitive Entscheidung.

Freiburg und Hoffenheim im Viertelfinal

Ebenfalls unter den letzten 8 steht Freiburg. Das Team der beiden Schweizer Roman Bürki und Admir Mehmedi (spielten durch) setzte sich zuhause mit 2:1 gegen Ligakonkurrent Köln durch. Ein Eigentor von Anthony Ujah und ein Treffer von Vladimir Darida (17./18.) ebneten den Breisgauern den Weg zum Sieg.

Dank eiskalter Chancenverwertung steht auch Hoffenheim im Pokal im Viertelfinal. Die TSG, bei der Pirmin Schwegler durchspielte und Steven Zuber in der 73. Minute eingewechselt wurde, kam beim Zweitliga-Vorletzten VfR Aalen zu einem 2:0-Sieg.

Sendebezug: Radio SRF 1, Nachtbulletin, 03.03.15, 23:00 Uhr