Mainz blamiert sich im DFB-Pokal

Der FSV Mainz hat sich in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals bis auf die Knochen blamiert. Der Bundesligist scheiterte im Elfmeterschiessen mit 4:5 am Chemnitzer FC - einem Drittliga-Vertreter.

Spieler von Mainz sehen sich enttäuscht an.

Bildlegende: Blamage Die Mainzer müssen bereits den zweiten Rückschlag innert 8 Tagen verdauen. imago

In einem verrückten Spiel ging der Bundesligaklub aus Mainz nach Toren von Niki Zimling (25.) und Shinji Okazaki (49.) mit 2:0 in Führung. Doch der aufopferungsvolle Kampf der Chemnitzer wurde mit dem Doppelpack von Anton Fink (50. und 55.) belohnt. Die erneute Führung der Mainzer in der 73. Minute machte Niko Bungert mit einem Eigentor kurz vor Abpfiff zunichte (87.).

Traumtor in der Verlängerung

In der Verlängerung geriet der Bundesligist nach Toren von Markus Ziereis (103.) und Marco Kehl-Gomez (119.) gleich zweimal in Rückstand. Ein Traumtor aus 55 Metern von Johannes Geis behielt die Mainzer aber im Spiel.

2. Blamage für die Mainzer

Im Penaltyschiessen scheiterte Gonzalo Jara als einziger Schütze am Chemnitz-Torhüter Philipp Pentke. Für Mainz ist die Niederlage gegen Chemnitz bereits die zweite Blamage innert 8 Tagen. In der Europa-League-Quali scheiterte man am griechischen Vertreter Asteras Tripolis.