Mancini schiesst gegen «Rassist» Sarri

Inter-Coach Roberto Mancini schäumte nach dem 2:0-Sieg im Cup-Viertelfinal bei Napoli vor Wut. Der 51-Jährige beschwerte sich über das Verhalten seines Trainerkollegen Maurizio Sarri.

Roberto Mancini.

Bildlegende: War nach dem Cup-Match in Neapel ausser sich Inter-Coach Roberto Mancini. Imago

Sarri und Mancini lieferten sich während der Partie ein Wortgefecht. Dabei soll der Napoli-Coach unter die Gürtellinie gezielt haben. Mancini gab an, als «Finocchio» (Schwuchtel) bezeichnet worden zu sein.

«Sarri ist ein Rassist, und solche Leute haben im Fussball keinen Platz. Ich habe ihm gesagt, dass er in England nie wieder einen Platz betreten dürfte», erklärte der ehemalige Trainer von Manchester City gegenüber der RAI.

Sarri sagt Sorry

Sarri spielte den Vorfall herunter: «Ich habe keinerlei diskriminierende Worte benutzt und habe nichts gegen Homosexuelle. Das Adrenalin während eines Spiels führt dazu, dass man schlechte Witze macht, aber das sollte nach dem Spiel kein Thema mehr sein. Ich habe mich bei Mancini entschuldigt, von meiner Seite aus ist alles in Ordnung.»

Dank Toren von Stevan Jovetic (74.) und Adem Ljajic (92.) zieht Inter in die Halbfinals der Coppa ein. Napoli muss als Leader der Serie A auf die Karten Meisterschaft und Europa League setzen.