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Internationale Ligen ManUnited und die göttliche Krise

Das Starensemble von Manchester United kommt in der Premier League weiterhin nicht auf Touren. In Anbetracht der Torflaute von Ibrahimovic und Co. sehnt sich wohl manch ein Fan zurück zu Sir Alex Ferguson.

Zlatan Ibrahimovic kratzt sich zweifelnd am Kinn.
Legende: Zweifel im Gesicht Bei Manchester United und Zlatan Ibrahimovic ist momentan der Wurm drin. EQ Images

Als David Moyes 2013 Trainer von Manchester United war, dachten wohl die Fans: Schlimmer kann es nicht werden. Als Louis van Gaal den Schotten ein Jahr später ablöste, wiederholte sich das Klagen. Heuer steht José Mourinho an der Seitenlinie der Red Devils. Eine wesentliche Besserung der Dinge ist jedoch nicht in Sicht.

ManUnited: Platzierungen nach 10 Spieltagen

Saison
TrainerRang nach 10 Spielen
Punkte
Finale Platzierung
2012/13Sir Alex Ferguson
1.241.
2013/14
David Moyes
8.177.
2014/15Louis van Gaal
10.134.
2015/16Louis van Gaal
4.205.
2016/17José Mourinho
8.15?

185 Millionen Euro hat ManUnited in der laufenden Saison in neue Spieler investiert. Allein Paul Pogba kostete 105 Millionen Euro. Doch auch mit dem Franzosen, Zlatan Ibrahimovic oder Henrikh Mkhitaryan als Verstärkung kommt das 550-Millionen teure Starensemble nicht auf Touren. Bereits 8 Punkte beträgt der Rückstand auf die Tabellenspitze.

Torflaute des selbsternannten Gottes

Sinnbildlich für die Krise ist die Torflaute von Ibrahimovic. Der Schwede hat in der vergangenen Saison bei Paris Saint Germain in 31 Liga-Spielen 38 Tore und 13 Vorlagen verbucht. Aktuell wartet der 35-Jährige seit 6 Spielen oder insgesamt 588 Minuten auf einen Eintrag in die Skorerliste.

Lineker über das blamable 0:0 am Samstag gegen Burnley

Vor rund 3 Monaten hatte Ibrahimovic noch behauptet, er werde «Gott in Manchester». Manch ein Fan trauert heute wohl den guten alten Zeiten unter Sir Alex Ferguson nach.

Sendebezug: Radio SRF 4 News, Morgenbulletin, 24.10.2016

4 Kommentare

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  • Kommentar von Tim Serge (Dadness)
    Was aus meiner Sicht fehlt ist ein Konzept. Beispielsweise geben auch ManCity und Chelsea in den letzten Jahren viel Geld aus, doch die feiern dabei auch Erfolge. Ausserdem ist da ein Konzept zu erkennen, viele junge qualitative Spieler die gut ins System passen. Bei United scheint es momentan die Beliebtheit des Clubs durch Transfers von überhypten Spielern (Ibra, Pogba) für Unmengen an Geld zu erhalten. Hauptsache wieder Topspieler und einen Toptrainer, viele Trikotverkäufe und Geldeinnahmen.
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    1. Antwort von André Piquerez (Nemesis1988)
      aber nicht ManCity oder Chelsea wurden letzte Saison Meister sondern Leicester City - ein Klub mit viel tieferem Budget als ManCity Chelsea oder ManUnited oder Arsenal....sie sind wahrscheinlich Meister geworden gerade deshalb, weil sie mit voller Leidenschaft und Opferbereitschaft gespielt haben...hat perfekt gezeigt dass Geld nicht alles ist und in der Premier League sind die Spieler sowieso völlig überbezahlt...
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  • Kommentar von Thomas Steiner (Tom Stone)
    Als alternder ManU-Fan leidet ich wirklich Qualen. Wäre ich nicht mit Herz dabei, müsste ich Franz Huber Recht geben. Am schlimmsten ist jedoch, dass man es kommen sah. Der Erzfeind und Dummschwätzer aus Chelsea als Coach und die faulste Diva als Star. Konnte nicht gehen und sollte schnellstmöglich korrigiert werden. Nur Geld rausschmeissen geht gar nicht. Lieber eine Ehrenrunde mit Eigengewächsen als diesen Grosskotz anschauen.
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  • Kommentar von Franz Huber (R.)
    Wieso bloss freut mich das so diebisch. Die Premier League ist halt schon ein anderes Kaliber als die Französische. Da ist es auch für Fussball Götter schwerer zu treffen. Grosse Klappe reicht da eben nicht. Nachdem sie Moyes bereits in der ersten Saison entlassen haben, wurde klar dass die bei Manu null Geduld haben.Notabene der einzige Trainer der sich damals traute, die sehr undankbare Aufgabe der Nachfolge von Sir Alex zu übernehmen.Welcher ein Team übergab das den Zenit überschritten hatte.
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