Mehmedi: «Habe Drmic ein bisschen ausgefragt»

Admir Mehmedi ist mit dem Transfer von Absteiger Freiburg zu Leverkusen ein Coup geglückt. Im Interview spricht der Schweizer Internationale über die Bemühungen der «Werkself» und Gespräche mit Teamkollege Josip Drmic.

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Admir Mehmedi im Interview

1:01 min, vom 12.6.2015

Via Dynamo Kiew zu Freiburg gestossen, zeigte Admir Mehmedi in der Saison 2013/14 starke Leistungen und erzielte in 32 Bundesliga-Einsätzen 12 Tore. Dagegen las sich die Ausbeute von 4 Toren in 28 Meisterschafts-Spielen in der abgelaufenen Spielzeit bescheidener.

CL-Qualifikation statt 2. Bundesliga

Nach einem Abstiegskrimi am letzten Spieltag müssen die Kraichgauer nächste Saison eine Liga tiefer antreten. Nicht mehr dabei sein wird dann Mehmedi, der bei Leverkusen einen Vierjahresvertrag unterzeichnete.

«Ich konnte mir schwer vorstellen, den Gang in 2. Bundesliga mitzumachen», sagt der Schweizer Internationale dazu. Statt bei Gegnern wie Sandhausen oder Braunschweig um den Wiederaufstieg zu spielen, kann Mehmedi nun mit Bayer die Champions-League-Qualifikation bestreiten.

«  Ich konnte mir schwer vorstellen, den Gang in 2. Bundesliga mitzumachen »

«Ich bin sehr froh, dass es mit dem Wechsel zu Leverkusen geklappt hat», sagt der 24-jährige Stürmer. Bayer habe sich schon letztes Jahr für ihn interessiert, doch er habe noch ein Jahr bei Freiburg spielen wollen. «Dieses Jahr hat alles gepasst.»

«  Leverkusen hat sich schon letztes Jahr für mich interessiert »

Bei Leverkusen steht auch Nationalmannschaftskollege Josip Drmic unter Vertrag, wobei dessen Verbleib mehr als fraglich ist. «Ich habe Josip ein bisschen ausgefragt», sagt Mehmedi schmunzelnd. Doch er habe beim Entscheid für Bayer mehr auf die Verantwortlichen und den Trainer gehört, mit dem er ein sehr gutes Gespräch gehabt habe.

Sendebezug: Radio SRF 1, Abendbulletin, 11.6.15, 17:00 Uhr