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Internationale Ligen Patrick Ekeng stirbt mit 26 Jahren

Im Alter von nur 26 Jahren ist der Kameruner Patrick Ekeng verstorben. Der frühere Lausanne-Spieler überlebte in Bukarest einen Zusammenbruch auf dem Platz nicht.

Patrick Ekeng wird auf der Trage abtransportiert.
Legende: Patrick Ekeng Die Ärzte konnten nichts mehr für ihn tun. Keystone

Patrick Ekeng vom rumänischen Erstligisten Dinamo Bukarest war in der 71. Minute während eines Spiels gegen Viitorul in Bukarest auf dem Rasen kollabiert.

Der Tod sei nach mehr als einstündigen Wiederbelebungsversuchen festgestellt worden, sagte der behandelnde Arzt Cristian Pandrea. Der Patient sei mit einem Herz-Atemstillstand eingeliefert worden.

Dürftige Erstversorgung

Bei den Rettungsversuchen Ekengs soll es zu schweren Pannen gekommen sein. Pandrea sagte, der Patient sei bei ihm in einem Rettungswagen angekommen, der für Wiederbelebungsversuche nicht ausgestattet war. Der Arzt des Klubs Dinamo, Liviu Bratianu, erklärte hingegen, dass im Krankenwagen Wiederbelebungsversuche unternommen worden seien.

Einige Fans warfen den Ärzten vor, nicht versucht zu haben, den Patienten schon auf dem Fussballplatz zu retten.

29 Einsätze in der Super League

In der Saison 2013/14 hatte der Mittelfeldspieler aus Kamerun auch 29 Spiele für Lausanne-Sport bestritten.

Spiele verschoben

Aus Respekt vor dem Toten ruht Rumäniens Fussball. Der Verband FRF verschob alle für dieses Wochenende und Montag angesetzten Spiele. Das für Dienstag geplante nationale Pokalfinale zwischen Ekengs Verein Dinamo Bukarest und CFR Cluj wurde ebenfalls neu terminiert und soll nun am 17. Mai stattfinden.

6 Kommentare

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  • Kommentar von J. Kally-Williams, Muttenz
    Diese Tragödie ist eine Warnung an die Fussballer, in solchen Ländern zu spielen, in denen medizinische Versorgung so gering ist. RIP!
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  • Kommentar von Christian, Romanshorn
    Bei allem Beileid für alle Angehörigen Ich finde es doch schwach daneben, wenn man bei einem Sportler der stirbt jedes Mal ein riesiges Tamtam macht. Es sterben jeden Tag Menschen, auch viele Junge, viele Kinder, sei es eines natürlichen Todes oder bei einem Verkehrsunfall oder weil sie verhungern oder im Krieg. Dass man bei "Promis" so eine Sache veranstaltet, gibt mir sehr das Gefühl einer zweiklassengesellschaft Menschen, bei denen die einen offensichtlich wichtiger sind als die anderen.
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    1. Antwort von J. Kally-Williams, Muttenz
      Ist das Ihr Trostwort für die Familie? Auch Ihre Grammatik hat einige Probleme.
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  • Kommentar von R. Bischof, Zürich
    Wenn es stimmt, dass auf dem Platz keine Wiederbelebungsversuche gemacht wurden, dann ist das himmeltraurig für alle beteiligten. Auf der anderen Seite frage ich mich wie es bei einem so jungen Spitzensportler zu einem Herz-Kreislauf-Kollaps kommen kann. Es ist nicht die Zeit für hohe Temperaturen (die WM in Katar im Sommer ist da eine andere Sache). Oder waren da sogar "Medikamente" im Spiel?
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