PSG: Und Erfolg kann doch gekauft werden

Paris Saint-Germain feiert seinen 3. französischen Meistertitel. Alles andere wäre angesichts der gigantischen Investitionen eine Enttäuschung gewesen.

Pariser Fans im Meister-Taumel.

Bildlegende: Joie à la parisienne Pariser Fans im Meister-Taumel. Reuters

Der 3. Meistertitel für Paris Saint-Germain ist verdient. Die Equipe von Star-Trainer Carlo Ancelotti traf diese Saison am häufigsten, kassierte die wenigsten Gegentore und verkraftete die Dreifach-Belastung Liga/Cup/Champions League.

Topskorer Zlatan Ibrahimovic verzückte die Fans im Prinzenpark mit technischen Einlagen und vielen Toren: In 31 Spielen traf der Schwede 27 Mal. Der Gewinn der Torjäger-Krone ist Formsache.

300 Millionen investiert

Alles andere als der Titel wäre aus Pariser Sicht eine Katastrophe gewesen. Seit der Übernahme durch eine katarische Investorengruppe 2011 investierten die Hauptstädter geschätzte 300 Mio. Fr. in Transfers. Thiago Motta, Thiago Silva, Maxwell, Alex, Lucas, Javier Pastore, Ezequiel Lavezzi und vor allem Ibrahimovic sowie David Beckham hiessen die prominenten Neuzugänge.

Nach der nationalen soll nun die europäische Spitze erklommen werden. «Ich hoffe, dass wir binnen 5 Jahren die Champions League gewinnen können», sagt Präsident Nasser Al-Khelaifi.

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