Roman & Roman: Kollegialität statt Konkurrenz

Roman Bürki hat mit seiner Ankunft bei Borussia Dortmund Roman Weidenfeller aus dem Tor verdrängt. Dem «kicker» erzählt der Goalie-Dinosaurier, dass er darüber keinen Groll verspürt und nicht auf Flops seines Teamkollegen spekuliert.

Roman Bürki und Roman Weidenfeller machen im Traininig Übungen mit einem Gummiband.

Bildlegende: Beide ziehen am gleichen Strick Trotz unterschiedlichem Status verstehen sich Roman Bürki und Roman Weidenfeller (rechts) gut. Imago

In seiner 14. Saison für die Borussia ist Roman Weidenfeller zurückgestuft worden. Zuzug Roman Bürki (25) ist von Anfang an in Meisterschaft und Pokal dem 10 Jahre älteren Konkurrenten vorgezogen worden.

Trotz neuer Hierarchie verlängerte Weidenfeller um ein weiteres Jahr. Dem kicker gab er Auskunft:

«  Wenn das nun nicht mehr geht, verhalte ich mich trotzdem loyal. »

Roman Weidenfeller

  • Darüber, warum er das Duell nicht als beinharter Konkurrenzkampf versteht:
    «Die Erfahrung lehrt, dass grosse Erfolge viel mit Teamgeist zu tun haben. Diesem Gedanken fühle ich mich verpflichtet. Darum pflege ich mit Roman einen guten, kollegialen Kontakt.»
  • Darüber, ob er auf Bürki-Flops hofft – wie in München, Köln oder gegen Paderborn:
    «Nein. Denn wenn ich nicht selber auf dem Platz stehe, kann ich die Szenen schlecht beurteilen.»
  • Darüber, ob die Degradierung schmerzt:
    «Ich fühle mich stark verbunden mit dem Klub. Natürlich würde ich am liebsten immer spielen. Aber wenn das nun nicht mehr geht, verhalte ich mich trotzdem loyal.»

Wie finden Sie Weidenfellers Einstellung?

  • Sie zeugt von absoluter Fairness.

    94%
  • Etwas mehr Biss und Egoismus würden gut tun.

    5%
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